Manjaro, Wine: Nicht alleZugehörigkeiten installiert, Neuumsteiger, Minitoolsprobleme

Sorry, das hilft dir wahrscheinlich nicht weiter, aber bei mir funktionieren meine externen USB3-NVMe-Sticks mit exFAT oder Btrfs formatiert problemlos.

exFAT wird schon lange nativ im Linux-Kernel unterstützt. Solche Geräte binde ich nicht in die fstab ein – einfach einstecken und einhängen. Unter KDE kann das bei Bedarf auch automatisch geschehen.

Zitat:
Ich kann nur weder etwas auf der Platte kopieren, noch ändern, noch löschen.
Also: System noch einmal neu aufgesetzt, alles formatiert. Das Gleiche: Platte vorhanden, richtig eingebunden, keine Rechte etwas zu ändern.

Das klingt für mich nach einer grundlegenden Fehlkonfiguration. Dein Ansatz, das System neu aufzusetzen, halte ich nicht für zielführend, da es das eigentliche Problem nicht löst. Die Frage ist eher: Wo genau liegt der Fehler bei dir?

Außerdem ist dieser Thread mittlerweile recht unübersichtlich. Vielleicht wäre es sinnvoll, für jedes Problem einen eigenen Thread zu erstellen und möglichst beim Thema zu bleiben, damit dir gezielter geholfen werden kann.

jolic

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Hallo,

Danke, doch genau DAS hilft. Meine externen Medienplatten habe ich als exFat jetzt eingebunden und das läuft soweit.

Gestern abend noch neu aufgesetzt, wollte ich heute Einstellungen vornehmen und Programme sichern:

MUSS ICH NOCH EINMAL KOMPLETT NEU AUFSETZEN!

Keine Ahnung, out of the Box startet “winetricks” nicht. Etlicche Male Neustart, etliche Male deinstalliert, Wine überprüft. Also hängt wieder etwas im System ohne, dass ich sagen kann, was…

Alao: Manjaro wieder neu installieren…

Los gehts

Typischer Ansatz von einem eingefleischten Windows-Nutzer. :expressionless:

Musst du nicht, aber wenn es dich glücklich macht, viel Erfolg!

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Hallo.

Neuinstallation: Wine, Winetricks funktionieren (Abhängigkeiten hatte ich beachtet). Klappt einwandfrei.

Nur: Trotz einbinden und vorhandensein, trotz “rw” in der fstab: habe ich wieder keine Schreibrechte auf die Medienplatten… Diverse Neustarts, diverse Male fstab Einträge entfernt, neu gesetzt… nichts zu machen. Keine Schreibrechte auf exFat

ALSO: WIEDER NEU INSTALLIEREN.

Ob ich das muss oder nicht: irgend etwas scheint in der Installation bei mir (!) nicht zu funktionieren. Daher bringt auch Timeshift oder etwas anderes keinen Erfolg. Wenn das System einmal laufen sollte, direkt nach Installation, MIT Rechten der platte, wie gestern… würde ich sichern.

SCHRITTE:

  1. Ich installiere komplett neu.
  2. Ich fahre alle Updates, Germany Server. Neustart.
  3. Wine mit Abhängigkeiten, Winetricks werden installiert
  4. Winetricks wird gestartet:: Wenn läuft:
  5. KDE Partitionsverwaltung installieren
  6. Medienplatte Intern, Medienplatte extern mit KDE-Part einbinden, fstab kontrollieren, rw ist gesetzt
  7. Neustart
  8. Kein Schreibzugriff auf die Platten. Platten aber vorhanden, eingebunden. Tests, fstab Einträge entfernen, manuell setzen, diverse Neustarts: Platten sind da, nur keine Schreibrechte.

WIEDER NEUER INSTALL und diese Schritte erneut!

Da mir das System keinen Hinweis gibt, was nicht funktioniert, bleibt mir doch nur das dauernde neue installieren, bis das System so funktioniert, wie am gestrigen Abend. Leider.

Hast du dir den auch alle relevanten journal-Einträge angeschaut? Es gibt immer einen Hinweis und wenn nicht, dann hast du nur nicht richtig geschaut.

Meine Schritte stehen oben. Ich setze gerade das vierte Mal heute neu auf, ich erhalte keine Schreibrechte auf die Platten. Irgend etwas muss bei mir im Install defekt sein.

/dev/sda1 /home/raimund/HDGames exfat rw,nofail 0 0
ist z.B. der fstab EIntrag, soweit ich sehe, alles richtig. Platte: Keine Schreibrechte, System unbrauchbar dadurch. Also irgend ein Systemfehler während der Installation.

Ich installiere gerade wieder neu…

Nein, das hat nichts mit der Installation zu tun. Umso eher du nach dem echten Fehler suchst, um eher kannst du mit der Platte arbeiten.

Danke Dir. Ich wüsste aber nicht, wo ich ansetzen kann oder sollte. Gestern Abend funktionierte alles, ich habe heute morgen nur neu installiert, da ich mit wine zu viel experimentiert hatte. Erfolgreich zwar, aber zu viel.

ich wollte nochmal ein sauberes Manjaro, nachdem ich alle Platten backupt hatte.

Das letzte neu installieren hat auch nicht funktioniert. Keine Rechte auf den exFatPlatten. Immer noch, weiterhin.

Ich muss also irgend ein Problem in der Installation oder der Hardware haben. gerade habe ich die externen Platten getauscht, auch mit einer komplett neuen SSD habe ich KEINE Schreibrechte.

Ich finde auch im Netz keine Lösung. Zu viele Distributionen, zu viele wirre Lösungsansätze.

Wie geschildert: am gestrigen Abend funktionierte ALLES.

ich habe somit keine Lösung, ich werde die NVM2 ausbauen und durch eine neue ersetzen und noch einmal sauber Windows aufsetzen. Manjaro läuft bei mir also nicht (mehr) mit meinen Platten oder meiner Hardware.

Es stimmt zwar das exFat keine Berechtigungen kennt, aber das bedeutet nicht, dass jeder auf dem Dateisystem schreiben kann. Wenn über einen fstab Eintrag ein exFat Dateisystem mit dem Kernel Treiber gemountet wird, dann darf nur der User der das Dateisystem mountet darauf schreiben und das ist root. Du musst zusätzliche mount Optionen verwenden damit bestimmte oder alle Benutzer Schreibrechte haben.

Ich wüsste nicht wie. Das funktioniert hier also leider nicht, ich muss da die Hufe strecken.

zum Beispiel statt

 /dev/sda1 /home/raimund/HDGames exfat rw,nofail 0 0

das

 /dev/sda1 /home/raimund/HDGames exfat rw,nofail,umask=000 0 0

oder

 /dev/sda1 /home/raimund/HDGames exfat rw,nofail,uid=1000,gid=1000 0 0

(Es kann sein das deine gid nicht 1000 ist. echo $GID )

@gume1970 Wenn du in Dolphin auf die Platte links klickst, wird es eingehängt mittels udisks2 im Hintergrund. Da wird eine Rechteebene beim Einhängen gesetzt für das Konto/Benutzername, das gerade einhängt (da exfat keine Rechte kennt, aber eine Pseudoebene ist nötig). Hierfür wird keine fstab gebraucht!

Machst du das mit /etc/fstab (was udisks2 priorisiert, wenn eingetragen) muss das hier auch gemacht werden über die Optionen. Siehe:

uid=1000,gid=1000,iocharset=utf8,errors=remount-ro

Die UID bzw GID bekommst du mit: id im terminal.

Ich denke @xabbu hat das gut veranschaulicht.


Ich kann mich wage erinnern, dass es auch ein Menü gibt in Dolphin, dass benutzerspezifisches Einhängen ermöglicht mittels udisks2. Sodass eine Platte erst nachdem Login eingehängt wird, aber nicht gleich am Start. Glaube hier:

  1. Einstellungen > Dolphin einrichten > Allgemein > Verhalten.
  2. Aktiviere die Option “Wechseldatenträger automatisch einbinden”.

DANKE EUCH!

Ihr seid wirklich KLASSE. So nun verstanden, umgesetzt, UID=1000, gid ist bei mir 1001, passt. JETZT habe ich das auch verstanden mit den allgemeinen Rechten.

DANKE EUCH!

Immerhin läuft Manjaro jetzt auf einer neuen MVMe, es hat sich also gelohnt. Schmunzel.

Platten lassen sich ansteuern, Wine funktioniert, alles sauber. Einmal ein Backup machen… :wink:

SCHNURRT WIE EINE FETTE KATZE!

Ich LIEBE Manjaro (!). Im Vorfelfd hatte ich ja zu Manjaro eher negative Stimmen gelesen. Für mich läuft aber jetzt, derzeit alles. Alle Programme installiert, alle Optionen. Ich kann effizient, schnell und angenehm mit dem System arbeiten.

Ich hatte ja ein paar Male neu installiert. Zum einen wegen (“Noob”, jetzt buhen) meinem Nichtwissen zu Rechten der Platten, dann aber zu Wine / Wintricks. Unter Mint hatte ich mich zwei Wochen intensiv mit Wine beschäftigt und habe da auch eine “welche DLL muss ich wann installieren” Installationsroutine herausgebastelt.

UNTERSCHIEDLICHE “WINETRICKS”, gestern, heute, jetzt…
Nach jedem Install hier, sah Winetricks unterschiedlich aus (!). Ohne, dass sich mir erschliesst, warum. Winetricks ist im Prinzip ein einfaches Programm für Wine. Neben anderen Dingen, kann man bestimmte Laufzeiten wie DirectX, VCCruns, DotNets und anderes installieren. Eine Oberfläche, in der mann z.B. aus einer Liste auswählen kann, was man installieren möchte. Gestern sah das Programm komplett anders aus, heute nach Neuinstall habe ich eine ganz andere Oberfläche, in der in der Liste auszuwählender .DDL nicht einmal mehr vermerkt ist, welche ich schon installiert habe. Am ersten Abend funktionierte das, jedoch anderes (Paketmanager, Abhängigkeiten) nicht.

Sprich: Nach jedem neuen Install von Manjaro, hatte ich Winetricks probiert. Unterschiedliche Oberflächen, aktuell ohne Vermerk, was ich bereits installiert habe, obwohl ich nur neu installiert habe, Updates,nur Winw+Winetricks installiert: Unterschiedlich.

Obwohl ich zenity und kdialog als Abhängigkeit nacc jedem Manjaroinstall mitinstalliert hatte.

Ob während der drei Tage da Updates hineingespült wurden? Keine Ahnung.

Kleinigkeit, keine Frage. Dank einer Checkliste, sehe ich, welche dll ich installieren muss und schon habe. Aber ähnlich wie bei den Festplatten und Rechten (gestern nacch dem Install reichte “rw” in der fstab) habe ich hier unterschiedliche Oberflächen. Kleinigkeiten, die mich verwirren.

Und noch einmal: Bei meinem ersten Test die Abende von Manjaro, hatte ich nicht einmal im Paketmanager die Möglichkeit, optionale Abhängigkeiten zu installieren. Daher hier auch mein Anfangsproblem. Abner auch das läuft jetzt einwandfrei.

Aber ALLES läuft, Kernprogramme installiert, Einstellungen gesetzt. WINE installiert, inklusive DLL, DOtnets, VCruns, Gimp mit eigenen Skripten, Darktable, kleine Tools.

Bis auf eine kleine Sache (Filter für Gimp), habe ich auch nichts aus .AUR verwendet. Man soll das ja so gut es geht vermeiden.

System läuft, schnurrt. Jetzt einmal mit Timeshift sichern… :wink:

Insgesamt möchte ich das System so kompakt und sauber wie möglich halten. Viel an Software benötige ich nicht, mit dem, was ich dann viel nutze, reize ich das System dann für mich aus.

DANKE EUCH! Wirklich DANKE!

PS: Flatpack oder offizielle Repository?

ich habe bisher immer, wenn möglich, für meine einfachen Programme die offiz. Repo bevorzugt. Wenn ich aber z.B. Thunderbird und Co anschauen, sind Flatpacks teils aktueller.

Bisher meine Reihenfolge unter Mint:

offiziell Rep → Flatpack

So beibehalten oder doch eher die Flatpacks nutzen unter Manjaro?

Hängt davon ab, was du dir von Flatpak versprichst.

Vorteil:

  • tendenziell direkt vom Entwickler
  • eigene Bibliotheken werden mitgeliefert
  • isoliert durch Sandbox

Nachteil:

  • größtenteils nur GTK Anwendungen im Gnome-Style
  • Es ist eine Distro in der Distro, also doppelte Bibliotheken.
  • Durch Isolierung auch tendenziell mehr RAM-Verbrauch der Programme

Also meine Meinung: Wenn du Gnome verwendest, findest du da tatsächlich sehr viele Programme, die dafür gemacht sind, aber weniger für KDE Plasma. Ich verwende bereits größtenteils flatpak für die meisten grafischen Desktop-Anwendungen. Es läuft ziemlich gut, wenn man genug RAM hat (32GB).

Verbrauch an Speicher ist auch nicht allzu hoch, wenn man BTRFS verwendet:

sudo compsize -x /var/lib/flatpak/
Processed 1297276 files, 319431 regular extents (828996 refs), 511473 inline.
Type       Perc     Disk Usage   Uncompressed Referenced  
TOTAL       90%       27G          30G          71G       
none       100%       26G          26G          60G       
zstd        33%      1.3G         4.1G          11G  

Im Grunde wären es 71GB auf einem herkömmlichen ext4, auf BTRFS sind es 30GB (dedupliziert) und da komprimiert 27GB, bei 53 Flatpak-Apps.

Allerdings, wenn du Probleme mit dem Flatpak hast, dann gibt es hier keinen Support, da Manjaro da nichts machen kann. AUR, SNAP und FLATPAK werden angeboten als Möglichkeit, aber nicht im Sinne von: Wenn was schiefläuft, dann helfen wir dir und beheben den Fehler, da es nicht in den Händen des Manjaro-Teams liegt.

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Danke Dir.

ich bleibe dann weiterhin bei den offiziellen Repositories. Bis auf zwei kleine Musikplayer habe ich auch bisher auf Flatpack verzichten können.

Das einzige Programm, wo ich Flatpack gezielt nutze, ist Lutris. ich kann so diversen einzelnen Programmen, ganz ohne Firewalländerungen den Netzwerkzugriff sperren. ideal für Modding, wenn Programme bestimmte Versionen nicht als Update holen dürfen.

Danke, einmal mehr!

Hast du schon mal über die Verwendung von Timeshift oder Snapper nachgedacht ?

Dies ist die bevorzugte Methode zur Behebung ansonsten unlösbarer Probleme nach einem Update oder einer Konfigurationsänderung oder nach einem Stromausfall (,oder nachdem man zu viel “rumprobiert hat”) geworden

Anstatt eine Neuinstallation durchzuführen, kannst Du dann jederzeit zum vorherigen Zustand zurückkehren. Dies dauert nur wenige Sekunden und Du behältst alle vorherigen Einstellungen der Installation (zum Zeitpunkt des jeweiligen Snapshots) bei.

Das macht das Rumpfriemeln deutlich schneller.
:footprints:

Hallo,

Timeshift:

jaaa, ich habe Timeshift schon überlegt. Aber ich verstehe das so, dass es eine Art Snapshort, AUgenblickaufnahme macht und alle Systemdateien sichert.

Wurde mir auch ab und an empfohlen.

Aber: Ich konnte nirgends die genaue Funktionsweise für zurücksichern finden. Kopiert es dann nur die Dateien in die Verzeichnissee, überschreibt und behält Darteien, die nicht berührt wurden? Dann wäre es nicht wirklich für mich nutzbar. Oder löscht es, und kopiert 1:1 den Zustand ohne “Dateileichen” zurück?

Manjaro schnurrt hier wie eine Katze. Ich habe heute Windows noch einmal aufgesetzt und optimiert, ein eigenes Programm schreibt die Diskpartinfiormationen zurück, funktioniert einwandfrei.

Ich habe direkt nach der Installation als es endlich lief und dann noch einmal nach Anmelden aller Platten und install der Kernprogramme zwei Timeshiftsnapshots erstellt.

Sollte also irgendwann etwas nicht laufen… wäre das dann eine Lösung, ohne komplett neu zu installieren…

Hallo gume1970,
hilft das weiter?

Aber, es wäre wirklich übersichtlicher, für ein neues Problem einen neuen Thread anzufangen. Also, wenn es noch Fragen dazu gibt, bitte…

viele Grüsse gosia