Manjaro, Wine: Nicht alleZugehörigkeiten installiert, Neuumsteiger, Minitoolsprobleme

Hallo,

Danke. GNome Disks hatte ich gerade probiert: System neu installiert, wobei schon das booten des Sticks nach Auswahl der Einstellungen wie Land, Sprache, prop Treiber fast zehn Minuten lief und stand.

Nach Installation, update (hah: Germany als Spiegelserver):

Gnome Disks (nutze ich eh schon), eine Platte damit formatiert, Benutzerreechte: jeder, Einhängepunkt (mit eben wieder Gnome Diskpartition) gesetzt, System neu gestartet. Platte wurde nicht eingehängt, über den Filemanager (Dolphin) konnte ich diese ansprechen, jedoch wurde das Systempasswort verlangt.
Fstab sah gut aus…

Unter Mint hatte ich ja zumindest grundlegend erlernt, was Fstab ist (wobei ich hier manuell nicht eingegriffen habe), wie man einhängt, welche Pfade, …

Neustart: System startet nicht mehr. Nach dem Grub-Menü schwarzer Bildschirm.

Ich muss also wieder neu installieren.

Edit: Bei der Installation nutze ich “Partition ersetzen”, da ich ja auf der kleinen 512er Boot NVMe schon einen Bereich habe. Dabei wird nicht nach “swap” gefragt, nur, wenn ich eine Festplatte löschen möchte. Extre kurz probiert (aber nicht durchgeführt :wink: )

Leider muss ich zugeben, mir fehlt die Zeit dazu… Aber was soll es. Attacke. jetzt will ich da durch.

Auf geht’s… (Augen verbind, etwas Herausforderung such)

ES LÄÄÄÄÄBT!

Schnürt wie am Klappchen. Neu installiert, Platten angemeldet, ein paar Neustarts, Updates, Kleinkram.

Aktuell erster Versuch mit AUR : ich versuche das zu vermeiden, aber genau DIE Funktion, die ich benötige (resythesize, Gimp, eine Art heilen auf Fläche) ist dort verfügbar. Der gute Paketmanager erstellt da schon gut 30 Minuten irgendwelche Dateien.

PS: gerade fertig. Und KREISCH: die normale Gimp Version, also nicht “Flathub”, hat nun den so dringend benötigten Filter. Das war unter Mint nicht zu schaffen (benötigte die Flathubversion und manuelle Installation diverser .git Dateien). SO MUSS DAS!

Sonst aber läuft alles.

UND: Was ich bemerkt habe, jetzt nach dem Install, sieht der Paketmanager etwas anders aus (?) und hat auch eine Funktion, Abhängigkeiten anzuzeigen aber noch besser: diese auch zu installieren. So konnte ich meine, die zwei “Problem-DLL”, die optional waren, aber nat. genau von meinen Dingen benötigt wurden, locker installieren. SO MUSS DAS!

Jdownloader schnurrt (wir Fotografen hier nutzen den für unsere Bildrachive, fast stündlich). So muss das auch.

Warum habe ich nicht mit Manjaro gestartet?

Viele Stimmen haben abgeraten. Und ich glaube, ohne die Wochen Mint, würde ich da jetzt noch verlorener stehen. Ich bin kein Systembastler: Wenn meine Kernprogramme stehen, soll das so bleiben und wird zum arbeiten bis zum Umfallen genutzt. Weniger ist mehr. In den letzten tagen fand ich im Netz Dutzende Videos, wo Nutzer unendlich viele Tools vorstellten: hier mal installiere, da mal probieren. Das mag spannend sein, ich möchte aber bewusst alles sauber halten. Und notfalls gibt es ja VM.

Daher hoffe ich, das Manjaro nun stabil und lange Zeit läuft. An vielen Stellen las ich über Probleme in den letzten Jahren, Probleme bei Updates und und und. Kein Nutzen mehr nach einiger Zeit durch falsche Abhängigkeiten. Solche Sachen.

Ich hoffe also, das System doch stabil nutzen zu können. technisch kommt mir Manjaro wie geschildert entgegen: Lüftersteuerung: top, XBox Series X Controller: läuft, HOTAS: möglich.

Jetzt mal schauen, wie es sich mit den verzögerten herunterfahren / Neustart verhält.

PS: Spiele-Platte einhängen lief auch wie gewohnt.

Das ist vor allem eine Frage der Nutzung und Wartung von Manjaro.

  • Wer viel am System rumfummelt, schafft viele Stellen, die beim Update schiefgehen können.
  • Wer sein System pflegt (*.pacnew … ) und vorher die Release Notes zu Updates liest, hat es deutlich leichter.
  • Externe Backups sind Pflicht!
  • Snapshots mit Snapper oder Timeshift sind dringend zu empfehlen (dann kann man einfach einen “Rollback” machen).
  • Manjaro bekommt regelmäßige Updates. Diese sollten unbedingt zeitnah (ca. 5-15 Tage nach Release) eingespielt werden.
  • Das Update sollte man machen, wenn man nicht unter Zeitdruck steht. (Da kann schon mal was schiefgehen)
    Viele von uns haben eine Installation die schon etliche Jahre besteht, und doch fortlaufend aktuell ist

Diese Ausstattung scheint mir ideal für den Einsatz von btrfs mit software-raid :footprints:

You find good Information about Btrfs in the wiki

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Check!

Danke, Notiert, gespeichert, für so umzusetzen vorgennommen. Backups fahre ich im Moment auf der zweiten internen Platte, aber auch eine 2 TB extern auf ext4 ist nur dafür gedacht.

Timeshift hatte ich in Mint auch genutzt. Manuell zwar, aber immer alle Tage, wenn das System lief, habe ich da einen Durchlauf gesetzt.

Wichtiger als System aber, waren mir meine Einstellungen für GIMP, Darktable und zwei kleinen Tools. Die konnte ich sichern (.config). Aber ja: Datensicherung wird auch kommen.

Servus gume1970,

von meinen Kenntnissen habe ich vermutlich deutlich weniger drauf, ich bin da eher pragmatisch orientiert. (Kann bald mein 2-Jähriges mit Manjaro feiern)

Hierzu ist mir noch was eingefallen:

Systemeinstellung → Sitzung
Bei Sitzungswiederherstellung den Punkt bei Mit leerer Sitzung starten setzen.
Wenn der Punkt nicht gesetzt ist versucht Manjaro erst (irgend)was zu speichern vor dem runterfahren.
Kannst auch schauen ob es einen unterschied macht wenn man

shutdown

in der Konsole eingibt.
Hier ist der Link wo ich nach einem Update das gleiche Problem hatte, da steht auch wo im Forum die Updates und die eventuellen Fehler aufgelistet sind. Da wäre mein Fehler auch drin gestanden.
Manjaro fährt nach Update nicht herunter

Für die Spiele habe ich auch noch einen Tipp. Der leichte Weg ist über Steam oder auch über den EA-Store der über Lutris installiert werden kann. Das Spiel muss dann eben über die Plattformen aktiviert sein. Habe bei meinem Projekt über EA-APP neu gekauft da das Spiel gerade im Angebot (2,49) war.

Zum System reparieren kann man Manjaro auch über eine Live-Sitzung Chrooten und da dann auf die Dateien zugreifen, oder auch verkackte Updates neu machen lassen (Ist mir schon zweimal passiert bei einem Kernel Update dass der Herr vor der Maschine zu ungeduldig war oder die Bildschirmsperre nicht raus machen wollte).

Viel Erfolg mit deinem Projekt!

Hallo,

DANKE Euch. Ich komme (leider) erst wieder Montag komplett an den Rechner. Leere Sitzung starten: mal probieren.

Ich werde dann erst einmal kommend mich um swap kümmern und Timeshift einrichten.

Zum starten von Programmen: Ich habe da einen eigenen Launcher programmiert, der installierte Programme erkennt, und meine bevorzugte Umgebung mit einbindet. Ich benötige also da kein Lutris und andere Starter. Mit Cover, Möglichkeit, Mod-Organizer zu starten und Kleinigkeiten. Wenn ich hier mal Screenshots posten kann, zeige ich das mal. Ist einfach schlanker, als das mächtige Lutris.

Das aber werde ich auch noch nutzen, ich steige erst einmal klein ein.

Melde mich Montag noch einmal und arbeite hier Eure Hinweise ab, DANKE EUCH!

Hallo,

ich kam kurz an den PC um ein paar Dateien zu versenden: Ich bemerkte, das Manjaro STRG+F Tasten für diverse Funktionen (Fenster verstecken, etc) zugewiesen hatte. Man konnte sogar in den Tastatureinstellungen nach “STRG+F12” z.B. suchen, finden und abscchalten.

Nette Kleinigkeit!

Hallo,

ab und an fährt der PC nicht herunter. Ich habe das “Gefühl” (ich kann es nicht eingrenzen), immer dann, wenn ich nicht eingehängte, interne Windowsplatten lange nutze. Das aber erübrigt sich, denn MANJARO schnurrt wie eine Katze (!)

MANJARO: ich habe heute schon zwei Fotoserien des Wochenende komplett unter Manjaro bearbeiten können, also Dateien sichten (Gwenview, das schluckt sogar (!) meine RAW aller Kameras, WOW), Dataien flüssig verschieben, kopieren (Dolphin ist ja dermaßen mächtig (!)), “Entwickeln” mit Darktable, nachbearbeiten mit GIMP und eigenen Skripten. LÄUFT EINWANDFREI

Dann mal DragonAgeOrgins aus Steam “gtemoddet”. Also Maodmanager genutzt (unter Windows bisher nur den DAUpdater, der .fazips automatisch einbinden), Pfade manuell in der Ini auf das Linuxsystem gesetzt, FUNKTIONIERT EINWANDFREI

Und so gut im Schwung, habe ich meine 150 besten DOS Spiele", im Grunde 1:1 optimiert sortierte Verzeichnisse für MISTer, Dosbox aus einem eigenen Launcher angepasst. Jedes Spiel startet mit Dosbox-X, ganz ohne zusätzliche Launcher und komplizierte Handhabung. Einfach verzeichnis öffnen, Datei aufrufen: LÄUFT. Kein WINE, Dosbox-X für Linux (Manjaro). WOW! LÄUFT!

WINE: Ein paar Tests gefahren. Ich bemerke den Unterschied vversion 9.X gegenüber der 6.x in Handhabung einiger Tools unter DOS. LÄUFT ALLES BESTENS.

KOMPLIMENT MANJARO: Das muss man erst einmal leisten. Ich möchte hier nicht mit meine sechs Wochen intensive Mint-NUtzung vergleichen, aber insgesamt habe ich hier durch Kleinigkeiten Gefühl ein für mich angenehmeres System!

Ob meine downloads, der Filemanager und Kleinigkeiten, wie .Aur GIMP zu nutzen, mit .AUR Skripten, was ich unter Mint mit Flaptpak und .git umbiegen hinbekommen musste. In allem was ich aber wie nutze: kommt mir Manjaro eher entgegen.

Jetzt muss ich also mal den “Dauertest” abwarten. Wie ich also in zwei, drei Monaten und länger arbeiten kann. Ob alles am System stabil bleibt.

Aktuell nutze ich hier ein Dual-Boot System. Ohne aber, das ich WIndows benötige. Das hatte ich nur wieder so gelöst, da ich ja unter MINT Lüftungssteuerungsprobleme hatte. Insgesamt werde ich noch einige Zeit testen, aber dann komplett alle internen Platten unter LINUX nutzen, also auch für Linux neu formatieren. Da muss ich noch etwas backupen.

Ich nutzte unter Windows intern drei Platten: eine für Daten (Bilder, Downloads, Work), einmal Steam, einmal alles andere. Eine 2TB NTFS extern hält meine ca 220.000 Fotografien, Wallpaper (betreibe ich immensen Aufwand, alle 5k, so skaliert, dass sie auf allen Formaten und Auflösungen mittig liegen), Musik, Videos, Bücher, Publikationen. Also den “mobilen Mediadatenbestand”.

Alle internen Platten werde ich kommend also auf Linux “Umformatieren”. Schon heute habe ich nicht einmal Windows gestartet und habe alles an Büro, Arbeit, Fotografie, Handhabung lösen können.

SO muss das laufen!

Danke EUCH, Danke Manjaro!

Warum ich nicht schon JAHRE früher umgestiegen bin, überlege ich die ganzen letzten Wochen schon…

[13174.380615] reboot:power down

Steht nach dem herunterfahren. Ich komme gerade aus der Mittagspause zurück und das sagt mir mein PC nach dem herunterfahren. Schaltet sich nicht ab. Am Freitag lief er gut einige Stunden, ehe ich das nachts bemerkte :wink:

PS: Starten mit “empty Session” hatte ich schon Dank Tipp von Euch hier eingeschaltet…

Also ich kann dein Freude darüber nachempfinden.
Ich hatte mir damals ein PC mit Ubuntu zugelegt falls die anderen mich beim Update wieder lahm legen. Hab dann irgendwann mit SteamOS2.0 rumgespielt und auf SteamOS3.1 (für PC) gewartet; hab zufällig von Manjaro gehört/gelesen - Arch mit KDE Plasma (ähnlich wie an der SteamDeck)
Seitdem mach in Manjaro überall drauf, einmal als RETRO-Konsole auf einem Laptop eingestellt.

Was ich anmerken wollte…

Behalte das Windoof bis das NTFS weg ist.
Ich hatte einmal einen Boot-Fehler beim Umzug, meine Frau hatte noch das System dazu, ohne das System sieht die Sache kompliziert aus.
Bin seit fast 2 Jahren frei von Betriebssystem die mich immer wieder offline gelegt haben. Ich musste bei Manjaro nur einmal Chrooten und da nur das Update neu einspielen. Zuvor habe ich jeden Sonntag morgen den PC eingeschaltet und an zwei Sonntagen im Monat war dieser um 11:00 Betriebsbereit, sonst eher später.
Mit Wine mach ich wenn überhaupt in 2 Jahren weiter, aktuell brauch ich was cooleres. Ein Tablett-PC mit Manjaro wo auch Android-Apps laufen.
Muss nur noch auf die Hardware warten, kommt aus England.

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Hallo,

genau DAS ist mein aktuelles Problem: Ab und an konnte ich die Platte nicht mehr einbinden. Ich nutze im Grunde vier identische 2TB als externe Platten. Wobei ich nur eine im wirklichen Gebrauch habe.

Auf ihr liegen unter NTFS meine Bilder der letzten 20 Jahre, etwa 220.000, die aktuellen Arbeiten, Bücher, Musik, Medien. Ich schließe die Platte also an jedem möglichen PC bei Kunden, Büros, Meetings, Vorträgen an und habe meine Medien bereit liegend. Als Fotograf sind da meine Bilder wichtig.

Manjaro fährt nicht immer herunter bei mir!

Und schon zweimal hatte ich das Problem, dass ich die Platte nicht mehr nutzen, anmelden konnte. Ich musste zuerst Windows booten, die Platte reparieren und konnte dann weiterarbeiten.

Das ist heikel! Natürlich werden meine Daten immer “backuppt”, aber es ist problematisch, wenn ein System wegen meiner Hardware (Bord, keine AHnung) nicht herunterfährt und dann Platten unbrauchbar macht.

Daher noch DualBoot. Schon gestern war ich nahe dran, komplett aufzusetzen. Nur Manjaro. Aber das kann ich nicht. Neben Basteleien für Elite Dangerous, FS2024, ist es das Problem, das ich immer mal wieder die Platte “retten” muss.

Ich kann zwar mein System komplett auf Linux umstellen: Aber nahezu jeder Kunde, Kontakt, jedes Model, jedes Brautpaar und jeder Fotograf, irgendwo im Ausland nutzt MacOS, Windows. Ich kann da also immer meine Platte anstecken und wir können arbeiten. Ich bin also auf diese Platte angewiesen.

Manjaro verhindert dies! :wink:

Ich möchte da keine Schuld auf Manjaro schieben, aber aktuell habe ich eben das Problem: PC fährt nicht herunter, manuell ausschalten, Platte u.U. nicht nutzbar. Aua.

Meine zwei Notebooks habe ich auf Mint umgestellt. Also auch kein Windows :wink:

Was mich aber erleichtert ist, das ich jetzt mehr und mehr von Nutzern lese, die Manjaro schon lange Zeit nutzen. Ich habe nicht wirklich ein Problem damit, für ein Update oder beim eigenen zerschießen des Systems neu zu installieren: Daten und Einstellungen sind für mich wichtig, die bleiben ja unangetastet. (!) Aber natürlich wünsche ich mir ein möglichst stabiles System. Wenn mal Kleinigkeiten “wackeln” ist das auch nicht störend. Hauptsache ich kann generell arbeiten.

Aber dieses Problem mit NTFS, Platten: Ich muss mal schauen. Vielleicht löse ich das mit kleinen USB Sticks und weniger Dateien und verzichte auf NTFS. Aber es ist bequem, immer alles (!) dabei zu haben. Irgend jemand fragt oft nah Locations, schönen Städten, bestimmten Plätzen oder Arbeitsweisen und ich habe Bilder parat.

Problem ist hier folgendes: 2 NTFS Treiber

  1. ntfs3 → neuer Kernelmodetreiber entwickelt von Paragon
  2. ntfs-3g → alter Usermodetreiber

Beide haben verschiedene Standards. NTFS3 verhindert das einhängen, wenn das Dateisystem in einem dreckigen Zustand ist, also ein “dirty bit” wurde gesetzt bzw. unsauber ausgehängt wurde. NTFS-3G versuchts es trotzdem standardmäßig. Nun wird NTFS3 bevorzugt verwendet.

Ich habe es mal hier zusammengefasst:

Befehl: man ntfs-3g

   norecover
          Do not try to mount a partition which was not unmounted properly by Windows.
   recover
          Recover and try to mount a partition which was not unmounted properly by Windows. The  Windows
          logfile is cleared, which may cause inconsistencies.  Currently this is the default option.

NTFS3 — The Linux Kernel documentation

   force
          Forces the driver to mount partitions even if volume is marked dirty. Not recommended for use.

Wenn du mit dem Dateimanager einhängst, dann erstelle diese Datei:

Datei: /etc/udisks2/mount_options.conf

ntfs_drivers=ntfs,ntfs3

Das bewirkt, dass der ntfs-3g Vorrang gegeben wird.

Wie man hier sieht:

Datei: /etc/udisks2/mount_options.conf.examples

# # 'ntfs' signature, definitions for the legacy ntfs kernel driver and the ntfs-3g fuse driver
# ntfs:ntfs_defaults=uid=$UID,gid=$GID,windows_names
# ntfs:ntfs_allow=uid=$UID,gid=$GID,umask,dmask,fmask,locale,norecover,ignore_case,windows_names,compression,nocompression,big_writes
# 
# # 'ntfs' signature, the new 'ntfs3' kernel driver
# ntfs:ntfs3_defaults=uid=$UID,gid=$GID
# ntfs:ntfs3_allow=uid=$UID,gid=$GID,umask,dmask,fmask,iocharset,discard,nodiscard,sparse,nosparse,hidden,nohidden,sys_immutable,nosys_immutable,showmeta,noshowmeta,prealloc,noprealloc,hide_dot_files,nohide_dot_files,windows_names,nocase,case

Ist der Standard, aus Sicherheitsgründen, dass es nicht eingehängt wird, wenn es nicht ordnungsgemäß ausgehängt wurde. Allein Windows mit CHKDSK kann das jetzt überprüfen oder Paragon hat ein Linuxtool dafür: CHKNTFS, aber nur in der Bezahlvariante Microsoft NTFS für Linux von Paragon Software - Überblick

Auf eigene Verantwortung kannst du es auch ändern, indem du ein force deiner /etc/udisks2/mount_options.conf hinzufügst:

ntfs:ntfs_defaults=uid=$UID,gid=$GID,windows_names
ntfs:ntfs_allow=uid=$UID,gid=$GID,umask,dmask,fmask,locale,norecover,ignore_case,windows_names,compression,nocompression,big_writes
ntfs:ntfs3_defaults=uid=$UID,gid=$GID,force
ntfs:ntfs3_allow=uid=$UID,gid=$GID,umask,dmask,fmask,iocharset,discard,nodiscard,sparse,nosparse,hidden,nohidden,sys_immutable,nosys_immutable,showmeta,noshowmeta,prealloc,noprealloc,hide_dot_files,nohide_dot_files,windows_names,nocase,case
ntfs_drivers=ntfs3,ntfs
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WOW!

DANKE! Verstehe ich nun etwas mehr. Ich werde mich gegen Nachmittag da einmal entlanghangeln.

Immer mehr reift bei mir aber der Plan:

  1. Dualboot behalten, Windows aber neu minimal installieren
  2. ALLE internen und eine Medienplatte komplett auf ext4 umstellen, zuvor alles backuppen, benötigtes zurückkopieren. Wird DAUERN…
  3. Manjaro installieren und nur noch nutzen.

Bis dahin orientiere ich mich an der Hilfe hier. Ich würde dann nur noch selten NTFS Platten nutzen, bei Kunden und Kollegen reichen inzwischen USB Sticks vollkommen aus. Und die kann ich schnell mit Bildern füllen. Oder in Absprache mit benötigten Inhalten. Die WIndowspartition bleibt nur noch, um ggf. da etwas zu reparieren. Oder Flightsimulator-Toolentwicklung.

Mir graut es gerade vor dem Backup aller Daten. Ich habe noch genügende 4TB extern, die ich dafür nutze. Das möchte ich aber etwas verteilen: Eine platte für Musik, die andere für Bilder, eine Dritte für Rest. Die werden dann als “Backup” gelagert, im Grunde nicht direkt genutzt, noch noch einmal zum zurückkopieren später auf ext 4 angeschlossen.

Für eine wirkliche, sichere Nutzung ist doch der einzige Weg, komplett auch das Linuxdateisystem zu nutzen.

Richtige Überlegung, oder?

Hier laufen bereits die Backups an…

FRAGE ZUR RETTUNG:

Kann ich an einem anderen Rechner mit (m)einem Live Manjaro-USB Stick booten und dort meine ext4 Medienplatte ansprechhen? Und auf deren NTFS schreiben: So könnte ich, wenn ich mal irgendwo etwas kopieren muss, sprich Bilder liefern, mich auch ohne USB Stick retten.

DAS wäre eine ideale Lösung Variante II

Sicher. Es gibt aber auch einen Windowstreiber für EXT4 von Paragon, wenn nötig.

Ja, NTFS ist unter Linux eher ein “Brückentreiber”, der das mindeste bietet. Wenn du Daten universell überall schreiben und lesen willst, out-of-the-box, dann kommst du an FAT32 oder auch EXFAT nicht vorbei. Beides wird zu 100% in Linux, Windows und Mac unterstützt. Allerdings sind diese Dateisysteme eben nicht auf Sicherheit getrimmt, sondern auf Kompatibilität und Portabilität. Bedeutet: kein Journal, keine Prüfsummen, kein Rechtemanagement z. B.

Falls ich wirklich eine Festplatte von Kunde zu Kunde tragen müsste, dann wäre mir exfat lieber. Die Daten auf exfat synchronisiere ich dann zu Hause mit einer anderen Festplatte (mit freefilesync zb.), die mit btrfs formatiert wurde, in regelmäßigen Abständen. So hätte ich das gehandhabt.

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Jaaa, Danke.

Freefilesync nutze ich schon, bzw. die Tage als Ersatz für meine Windowslösung.

Dann würde ich einfach die externe Medienplatte als exfat formatieren und auf dem internen System halte ich verteilt eh die ganzen Medien.

Check, Danke.

Backup geht weiter… :wink:

KEINE RECHTE…
Noch einmal Platte geordnet, alles backupt, die Medienplatten unter als exfat formatiert,. Daten zurückkopiert.

Manjaro neu gestartet, sauber installiert (neue NVMe2), alles bestes. Ich sehe die Medienplatte, ich kann sie einhängen (KDE Partitionierungstool), Neustart, alles läuft.

Ich kann nur weder etwas auf der Platte kopieren, noch ändern, noch löschen.

Also: System noch einmal neu aufgesetzt, alles formatiert. Das Gleiche: Platte vorhanden, richtig eingebunden, keine Rechte etwas zu ändern.

So kann ich nicht unter Linux arbeiten und scheue mich, ein drittes Mal neu zu installieren. ich sehe auch keine Möglichkeit, im KDE Partitionierungswerkzeug irgendwelche Rechte zu vergeben.

:frowning:

Uff,

im Netz, irgendwo etwas gefunden. In der “Fstab”, muss “rw” als Befehl hinzugefügt werden. Störend, dass KDE Partitionierung zwar einbindet, so etwas nicht anbietet. Welcher neue Nutzer soll da bitte orakeln können?

Ich hatte neulich auch ein paar USB-Sticks gegrillt, bzw. wegen Fehler beim Booten die Daten runter neu formatiert und hatte dann keine Rechte mehr.

Ich verstehe nicht ganz was du meinst, aber es fühlt sich so an wie bei mir.
Ich habe außer den KDE-Partitionsverwaltung auch Laufwerke
Kann sein dass ich das mal selbst installiert habe, mit dem habe ich am Anfang gearbeitet. Da gibt es auch weniger Auswahl bei den verschiedenen Formaten (Außer es war genau anders herum).

Ich hab mich bei deiner Menge der Daten und der Menge der Endgeräten nicht gefragt warum du keinen Home-Server (NAS oder sowas) nutzen willst. Wenn ich es soweit richtig Verstanden habe hängt dieser am Netzwerk und hat einen On/Off Taste.
Wenn ich jetzt annehme der NAS-Server läuft ähnlich wie ein PC, da dadurch hätte er ein Betriebssystem. Wenn ich darauf basiert Windows drauf klatsche und das Ding immer nur ON Schalter wenn das Internet OFF ist und du deine Daten über das Netzwerk herunter ziehst könnte es funktionieren. Aber wie gesagt, das sind annahmen dass diese NAS-Server eigene OS haben; so eine Art Docking-Station gibt es vermutlich auch.

Überlegst es dir… und schreibst wenn du mehr über solche Server weißt, vieleicht kann ich mein Chef davon überzeugen von Windows abzugehen; betrieblich muss ich mit der Krankheit aktuell leben.

Grüße

Hallo,

NAS; Server und ähnlicches, Cloud: benötige ich mit meiner Arbeitsweise gar nicht. Mag seltsam klingen, aber icch halte meine z.B. 200.000 Bilder sauber sortiert auf Dateiebene. Gleichfalls Bücher und die Musik meiner CDs.

Und das eben alles auf der 2TB externen Platte. Um ein Backup zu fahren, hänge ich einfach eine weitere Platte an und synchronisiere die Verzeichnisse.

Vorteil: Ich benötige keine Backupprogramme, keine Katalogsoftware, nichts. Ich kann auf jeden meiner Geräte, von Tablets bis zu Smartphones, von Notebooks bis anderes direkt auf die Dateistruktur zugreifen. Weltweit, auch nur auf die Karte.

Die anderen Platten halten eben Entwicklungsumgebungen oder die grossen Entertainmenttitel wie Elder Scrolls, Elite Dangerous, Worlds of Tanks, weitere. Eine andere Platte nur die Steambibliothek. Das alles ist aber absolut verztichtbar, dass muss weder backuppt werden, noch auf Server.

Somit habe ich im Grunde nur eine Datenplatte meiner Medien und sonst zwei, drei verbaute SSD mit den “Allgemeindaten”.

Hätte ich viele Daten auf verschiedenen Verzeichnisse, in verschiedenen Programmen, sähe das sicher anders aus. Aber schon immer habe ich manuell auf Dateiebene selber die Dateien in Verzeichnisse sortiert. Von Retros bis zu Medien, alles auf einer Platte und kann einfach synchronisieren.