Windows 10 Vm friert nach kurzer Zeit ein nach neustem Qemu Update

Heute kam ein neues Qemu Update auf Version 5.0..0-5 seit dem ist meine Windows 10 Vm nicht mehr nutzbar weil das Windows in kurzer Zeit einfriert erst fängt der Mauszeiger an zu ruckeln dann friert es ganz ein und Qemu erzeugt auf dem Hostsystem unnormale Cpu Last, es sieht nach einem schwerwiegenden Bug aus. In den Protokollen habe ich nichts gefunden was Hinweis auf die Ursache sein könnte. Ein Downgrade habe ich schon versucht aber ist erstmal an nettle gescheitert was ich nicht downgraden kann weil dann funktioniert gar nichts mehr.

//edit/ Es liegt wirklich am neuen Qemu Paket mir ist es jetzt gelungen auf die 4.2 zu downgraden was leider nicht so leicht ist da mit der 5er Version einige Dateien die Pakete gewechselt haben wodurch ein downgrade über den downgrade Befehl nur funktioniert wenn die 5er Version vorher im Paketmanager entfernt wurde. Das nächste Problem ist das Qemu 4.2 die libnettle.so.7.0 braucht die aber im aktuellen nettle Paket nicht mehr enthalten ist da hilft es nur die libnettle.so.7.0 und den Symlink direkt aus dem alten nettle Paket manuell zu entpacken und in /usr/lib/ zu kopieren, da ein Downgrade das System unbenutzbar macht.

Hey,

mir geht es ganz genauso. Haben wir ggf. etwas gemeinsam? CPU etc? Ich habe jetzt mehrere Tage rumprobiert, viel mit qemu settings gespielt, finde aber nichts, was mich wirklich weiter bringt.

Nach run 10 Minuten fängt das Stottern an. Windows selbst zeigt keine Probleme in den Eventlogs. Konntest du ggf. sehen ob es mit RDP nicht auftritt und an Spice liegt? Das wäre noch ein verdacht den ich habe, denn ein dauerping in der VM zeigt keine Ausreißer etc.

Ich habe einen Ryzen 3900x aber ehrlich gesagt glaube ich nicht das es daran liegt. Tut mir leid ich habe schon auf die 4.2 gedowngradet weil ich die Vm auch zur Zeit brauche da habe ich keine Zeit auf Fehlersuche zu gehen. Das es am Spice Server liegt glaube ich nicht weil ich nutze die Vm mit realer Grafikkarte. Ich nehme eher an da ist irgendwas schief gegangen entweder bei der Kompilierung oder beim Entwickler selber, weil die Chancelogs von Qemu geben auch keine Änderungen am x86 Teil an. Es wurden nur ein paar inkompatible Optionen entfernt was aber nicht so einen Effekt auslösen sollte.

Ah, das hilft mir aber auch schon mal sehr! Dann kann dank dir Spice auch ausschließen und bin dank deinem Beitrag bin jetzt auch zurück auf 4.2, geht mir mit der VM ähnlich. Zockst du damit?

Was ich nur vermutet hatte, daher die Frage nach der CPU (bei mir ein Ryzen 2600), dass die AMD Microcodes mal wieder Ursache sein könnten.

Wäre spannend zu wissen ob das mit Intel auch so ist, habe leider nur kein System zum Vergleich.

Nur zur Info, ich hatte nochmal in Englisch geschrieben und die Jungs hier scheinen einen Workaround gefunden zu haben:

Issues with Qemu 5.0 and Windows 10 VM

Nein das ist kein Workaround nicht zu diesem Problem. Übrigens dein Link geht zu dem falschen Thread aber ich hatte ihn vorher schon gesehen. Das was dort beschrieben wird ist ein Fix für die 1903er Version weil Microschrott die Standard Treiber verkackt hatte, hatte damals selber das Problem, aber das wurde inzwischen behoben. Das mit dem wir zu tun haben scheint ein neues Problem zu sein was diesmal an Qemu selber zu liegen scheint den wie gesagt die Cpu Auslastung von Qemu war nach dem festfahren verdächtig hoch, und als ich es mal eine Weile gelassen habe scheint er dann einen Neustart gemacht (ich hab es leider nicht gesehen) zu haben und hing beim Initialisierungs Bildschirm also sprich Windows wurde noch gar nicht gestartet.

Bei mir läuft die Win10 VM mit QEMU5 und dem AC97 einwandfrei. Auch wenn der Workaround, wo du vollkommen Recht hast, auf den ersten Blick nicht das Problem betrifft.

Ich arbeite mit der Kiste jetzt seit 4 Stunden, außer ganz ganz seltener Ruckler... nichts. CPU auf dem Host, auch ok

Ja vermutlich umgehst du das Problem so. Nur eine wirkliche Lösung ist es aber nicht, weil es bei der AC97 Unterstützung von Microsoft auch eher mau aussieht. Wenn ich mich richtig erinnere hatte ich bei AC97 Probleme das der Sound nach einiger Zeit spielen verzögert ausgegeben wurde beim Ich9 ist mir das noch nicht aufgefallen Naja generell gibt es auch keinen Grund die 5.0er Version zu nutzen Verbesserungen gegenüber 4.2 gab es ja nicht im x86 Bereich und in der nächsten Version wird das ja sicherlich gefixt. Kannst ja mal unter https://www.qemu.org einen Bug Report hinterlassen. Ok brauchst du nicht https://bugs.launchpad.net/qemu/+bug/1877716 es ist ein bekannter Bug offensichtlich wurde das gefixte Arch Paket seitens Manjaro noch nicht frei gegeben.

Der Manjaro Upgrade auf QEMU 5 brachte einen Bug mit sich. Ohne jetzt Audio usw. neu oder anders zu konfigurieren, gibt es zwei Lösungen:

  1. Wieder auf QEMU 4.2 zurückfahren.
  2. qemu-git von AUR installieren.

Hinweis: Der Bug ist in QEMU 5.0.0-5 vorhanden. Ab 5.0.0-6 ist alles wieder OK.

Ihr könnt eure Version so prüfen:

pacman -Qi qemu

Mehr Infos zum Bug hier auf Englisch: https://bugs.launchpad.net/qemu/+bug/1877716

Unerschrockene können auch auf testing wechseln, dort ist 5.0.0-6 verfügbar: http://manjaro32.org/repo-compare/extra.html

Ist gar nicht mehr nötig eine gefixte Version ist inzwischen im Stable Zweig veröffentlicht wurden. Einfach das neue Update installieren und es läuft wieder alles.

@powerhouse das mit dem Bug hatte ich schon 2 Tage vorher gepostet einfach meinen Beitrag über deinen komplett lesen :wink:

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