Schrift bei Flatpak

Hallo zusammen,

ich nutze für Anwendungen des Alltags bevorzugt Flatpaks auf meiner Manjaro (Kde) Installation. Soweit gibt es keine Probleme, jedoch haben einige Anwendungen eine ganz unangenehme Schrifteinstellung. Dies scheint nur GTK Anwendungen zu betreffen. Die Schrift scheint ohne Kantenglättung oder ähnliches zu sein. Hier einmal ein Bild. Rechts das Programm Remmina als Flatpak.

Weiß jemand was die Ursache sein könnte und was ich dagegen machen kann?

Ist xdg-desktop-portal-gnome oder xdg-desktop-portal-gtk installiert? Da du KDE verwendest wird wohl nur xdg-desktop-portal-kde installiert sein.

Danke, die beiden sind nicht installiert. Sie wären also nötig?

Das war eine rhetorische Frage… also ja.

Ich habe es jetzt in einer VM probiert, nach der Installation der beiden Pakete gab es keine Veränderung. In der Gnome Ausgabe von Manjaro tritt es nicht auf und auch QT Anwendungen sehen korrekt aus. In GitHub und Arch Forum und Wiki habe ich mehrere Themen dazu gefunden. Keine der Ideen dort ändert etwas.

Vielleicht kannst du auch zwischen x11 und wayland session wechseln?
Bin auf xfce, x11 und habe das problem nicht. Also, ist etwas entweder mit kde oder wayland verbunden.

Da werde ich mich einmal mit befassen. Aber erst in einem ruhigen Moment. Danke.

Hi, ich habe zwar keine Lösung parat, aber ich kann das bestätigen. Unter Manjaro KDE nutze ich normalerweise keine Flatpaks, es sei denn, es gibt keine andere Möglichkeit. Momentan verwende ich den Roger Router, den es sonst nur im AUR gibt. Wie auch immer, ich kann bestätigen, dass diese GTK-Anwendung auch unter Wayland diese Schriftprobleme hat. Unter X11 ist die Schrift deutlich besser lesbar (wegen der Kantenglättung oder was auch immer).

Nachtrag: Habe eben im www danach gesucht und auf GitHub was dazu gefunden. Es geht darum, dass GTK Flatpaks unter Wayland keine Schriftglättung (Antialiasing) durchführen, wenn sie auf KDE Plasma Wayland ausgeführt werden. Ich habe das Paket xdg-desktop-portal-gnome installiert und das scheint in der Tat die Lösung zu sein, genau wie von megavolt vorgeschlagen.

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