[gelöst] Wie deaktiviert man wirkungsvoll Updates?

Ich möchte das System gerne so lassen wie es ist, weil es JETZT so funktioniert wie ich es brauche.

Jedesmal wenn ich aber eine neue Software insrtallieren will kommen mir die Updates dazwischen und halten mich davon ab die Software zu installieren.

Ich möchte:

Updates aus.
Wenn ich updaten will möchte ich das “befehlen”.
Die Software installieren die ich gerade installieren möchte, mit allem was sie braucht.

Wie stelle ich das ein?

Danke!

Also ich kann mich auch irren, aber ist das nicht genauso bei Manjaro?
Die Updates werden ja nicht automatisch herunter geladen?
Ausserdem kannst du ja über pamac auswählen was du updaten willst und was nicht.

Es kann aber auch sein, dass ich dich falsch verstanden habe.

Den benutze ich und finde das auch sehr bequem.
In der Oberfläche kann man Updates auch deaktivieren, aber das begreift das System nicht.
Und ich bin zu faul (bquem) immer auf Aktualisierungen zu gehen und alle Pakete abzuwählen.

Vielleicht kannst Du mich jetzt besser verstehen.

Das geht nicht. Wenn du so etwas brauchst musst du eine andere Distribution wählen. Bevor du neue Software installierst musst du das gesamte System aktualisieren. Alles andere ist ein sogenanntes Partielles Update.
So etwas wird nicht von Manjaro nicht unterstützt und der beste Weg dein System zu zerstören.

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Oh je … muss ich dann doch direkt Arch nehmen?

Und es geht doch - habe gerade meine Lösung gefunden:
https://aur.archlinux.org/packages/tkpacman/

Für mich ein Traum, für andere bestimmt Gefahr und Horror.

Für mich persönlich ist es schlimmer wenn ein Update mein System zerstört, als wenn ich es selbst zerstöre. Einen Update kann ich nämlich meist nicht nachvollziehen, meinen Wahn schon.

In Arch ist es genau das selbe, Partielles Update werden nicht unterstützt.

Bevor ein neues Paket installiert wird, sollte immer zunächst mit pacman -Syu eine Aktualisierung des kompletten Systems durchgeführt werden.
https://wiki.archlinux.de/title/Pacman#Keine_partiellen_Upgrades

Wir verstehen uns gerade falsch glaube ich.

Ich will ja gar keine partiellen Updates. Ich will erst einmal GAR KEINE Updates installieren.
NUR und ausschließlich NUR mal ein Programm und das OHNE Update.

Das ist das selbe. Neue Pakete zu installieren ohne vorher dein System zu aktualisieren ist ein Partielles Update.

Wenn ich mit
sudo pacman -S <paket>
etwas installiere, wird kein Update angestossen, sondern nur dieses Paket installiert.

Mit Pamac funktioniert es im Grunde genau so:
Pamac aus dem Startmenü oder mit einem Rechtsklick und Auswahl aus dem sich öffnenden Menü starten, den Haken beim Paket deiner Wahl setzen und die Installation durchführen.

Wenn ein Update ansteht und das Pamac Symbol in der Leiste rot ist, dann wird das Update angeboten wenn man mit links (Rechtshänder) auf das Symbol klickt.

Meine Meinung: Ich halte es für keine gute Idee, auf a updates zu verzichten. Probleme sind eher selten. Ich hatte noch mit keinem Update mein System derart zerschossen, so dass eine Neuinstallation notwendig war und etwaige Fehlermeldungen kannst du hier posten, dann wird der auch geholfen werden.

Irgendwie scheine ich da allgemein einen wunden Punkt getroffen zu haben. Kann ich ja auch verstehen, weil dann die Leute wieder ankommen und rumheulen und man nicht nachvollziehen kann was denn im Argen liegt.

Eine abschließende Frage:
Gibt es eine Möglichkeit Updates wirklich auf Eis zu legen? Oder muss ich immer mit Timeshift zum Ausgangspunkt?

In den ca. 5 Jahren, die ich jetzt Manjaro nutze habe ich noch kein einziges Mal ein Backup wegen eines fehlgelaufenen Updates bemühen müssen.

Es waren einige Male Fehler, welche aber aus dem laufenden System heraus behoben werden konnten.

Ich kann dir nur emfehlen, dass du einige Tage mit dem Update wartestund die Ankündigungen hier im Forum und unter https://www.manjaro-forum.de/ ansiehst, da werden auch etwaige Probleme gepostet.

Da mit den Updates auch etwaige Sicherheitslücken geschlossen werden, halte ich es für keine gute Idee, auf Updates ganz zu verzichten. Außerdem hast du dadurch bald ein veraltete System auf einem Rechner.

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Das ist wirklich ein ganz großer Vorzug von Manjaro!

Vielleicht solltest du dir mal Linux Distributionen anschauen die LTS Versionen unterstützen.
Dann wirst du nur mit Sicherheitsaktualisierung belästig und dein System bleibt weitestgehend auf dem selben Stand.

https://wiki.ubuntuusers.de/Unterschiede_LTS_und_normale_Version/

Ich habe vergessen zu erwähnen, dass ein Update automatisch abgebrochen wird, wenn ein Fehler auftritt und nichts installiert wird. Also ist deine Angst vor einem Schaden am System unbegründet.

Noch einmal: Kein Update heisst mit der Zeit hast du ein veraltetes System und das kann bei Manjaro sehr bald der Fall sein und zu Problemen führen.

Stell dir vor, du willst eine Software installieren und hast seit zwei Monaten keine Updates installiert. Vor zwei Monaten war die Software auf Version 1.0, mittlerweile ist sie auf Version 1.1 und braucht entsprechend aktuellere Abhängigkeiten. Also was tun? Version 1.0 ist in den Quellen nicht mehr verfügbar. Version 1.1 braucht neuere Bibliotheken, muss also deine zwei Monate alten aktualisieren - schon ist das partielle Update geschehen.

Wenn dich Updates nerven, ist Manjaro genau NICHT die Distribution für dich, da schau lieber Richtung Debian stable. Dort sind Updates sehr selten und sehr überschaubar.

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Ubuntu mag ich aber nicht :slight_smile:

Ihr fangt langsam an mir die Angst vor den Updates zu nehmen.

Ich habe - bevor ich nun 100% auf Linux umgestiegen bin, mein Leben mit Windows verbracht. Und mein stabilstes System war ein W764, welches einfach keine Updates nach der Installation bekommen hat. Es lief tatsächlich 7 Jahre, ohne Probleme.
Dann kam ich auf den idiotischen Gedanken W10 zu kaufen und 4 Wochen später folgte Linux - und das bleibt es dann auch. ■■■■ the system!

Danke @Photon - ihr habt mich überzeugt - ich lasse mich auf die Updates ein und Deine Erklärung war absolut einleuchtend.

Du kannst es ja mal mit Updates versuchen und wenn sie dir zu problematisch erscheinen (was ja durchaus nachvollziehbar ist, Updates sind wohl die Achilles-Ferse von Linux :wink: ), ist ein Blick Richtung stabilere Distros wie Debian durchaus sinnvoll. Manjaro ist eben, was Update-Häufigkeit angeht, ziemlich nah am Ende des Spektrums (sehr häufige Updates, sehr aktuelle Software), so ein Debian stable am anderen Ende (sehr seltene Updates, ziemlich veraltete, dafür aber stabile Software).

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Jetzt hab ich Manjaro als Basis gewählt und jetzt bleibt es auch bis zum Crash!

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