Externe Festplatten Formatieren...welches Dateisystem

Hallo zusammen ,

In der letzten Woche hab ich nun den großen Schritt gewagt und bin voll auf Linux gewechselt.
Hab nun auf meinem Rechner Manajaro Gnome Ed. Installiert und alles klappte wunderbar.

Nun bin ich soweit das ich mir überlege wie ich mit meinen Externen Festplatten umgehen.
Aktuell sind alle in Ntfs formatiert.

Ich stell mir nun die Frage ob es einen Geschwindigkeit oder Zuverlässigkeit Unterschied gibt wenn die ex. Festplatten weiterhin in Ntfs betreibe, oder soll ich sie lieber neu Formatieren.
Wenn ja dann welches Dateisystem Btrfs oder Ext4.

Mir ist wichtig das die Festplatten zuverlässig laufen da ich meine Gesamte Bilder Sammlung drauf Gespeichert ist.

Hab schon feststellen können das eine Platte einlesen mit Darktable ne Ewigkeit dauert und hoffe das ein passendes Dateisystem es nun beschleunigen könnte.

Vielen Dank für eure Hilfe.

mfg

Ps: Ich google schon lange danach und werden einfach net schlau .

Ich würde für die externen Festplatten ext4 verwenden.

Diese Frage wird hier im Forum sicherlich von jedem etwas anders beantwortet.

  • Soll später von Windows-Systemen auf die Daten zugegriffen werden können, dann ist NTFS wohl immer noch die beste Wahl, schnell, robust und ausgereift, wenn auch nicht zu 100% kompatibel zu Linux, was die Dateinamensnomenklatur angeht, in der Praxis aber eher kein Problem als reiner Datenspeicher. System-Backups würde ich aber nicht auf NTFS machen, das geht besser mit Tools wie Timeshift etc.

  • Wenn auf Dauer keine Windows-Kompatibiltät benötigt wird, kann man natürlich auch etx4, btrfs etc. verwenden. btrfs hat einige Besonderheiten, mit denen man sich auseinandersetzen muss, ist aber mittlerweile eine echte Alternative. Alle anderen FS würde ich nur in Erwägung ziehen, wenn Du Dich sehr gut auskennst und gute Gründe hast, sie zu verwenden.

Am gebräuchlichsten ist wohl ext4. Für dich als Anfänger, wäre das meiner Meinung nach die richtige Wahl.

Die Geschwindigkeitsunterschiede zwischen den verschiedenen Linux Dateisystemen würde ich erstmal vernachlässigen. Die Unterschiede sind nicht so groß als das sie im Alltag Gewicht hätten.

https://www.phoronix.com/scan.php?page=article&item=linux-50-filesystems&num=1

Wenn du aber mal was anderes ausprobieren möchtest, würde ich dir XFS ans Herz legen. :wink:

Habe mich nun für ext4 entschieden und eine Platte bleibt ntfs.

vielen Dank für eure Antworten.

Bei NTFS besteht leider die Gefahr, dass beim Kopieren nicht alle Dateien übertragen werden.

Ich glaube, die Screenshots machen unter anderem wegen des Doppelpunkts (":") Probleme, sodass diese nicht auf die NTFS-formatierte externe Festplatte abgespeichert werden können.

Es ist leider schade, dass es keine Log-Datei gibt, bei der jede Datei, die nicht übertragen werden konnte, dort abspeichert wird. Denkbar wäre natürlich auch eine %-Anzeige, aus welcher ersichtlich ist, wie hoch der Anteil der erfolgreich übertragenen Dateien an der Gesamtheit aller zu übertragenen Dateien ist.

Dies als kleine GUI oder im bestehenden System integriert würde einiges angenehmer machen.

Zudem noch eine Synchronisationsfunktion, die gerade bei Ordnersystemen wichtig ist. Ein Ordner mit größerem Inhalt sollte nicht durch einen Ordner mit kleinerem Inhalt ersetzt werden, vielmehr sollten die Dateien aus dem kleineren Ordner, die im größeren Ordner nicht vorkommen, dort (im größeren Ordner) ergänzt werden.

"Copy" und "Paste" reicht leider nicht immer aus.

Gut soweit dazu.

Deine Wahl ist schon gut!
Einmal NTFS und einmal EXT4.

Mit den besten Grüßen

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