Und wieder einmal Update Probleme

Hi,

nachdem sich bei den letzten Updates die Probleme in Grenzen hielten, hats jetzt erstmal wieder gefühlt komplett zerlegt. Erst ging das Update nicht, Paket fehlerhaft. Also Keyring laut englischem Forum wieder auf den aktuellen Stand gebracht. (warum bekommt Manjaro das eigentlich nicht geregelt das das alle Nase lang das Updaten zum Akt macht, andere Distris bekommen das auch hin)

Aber dann: System bleibt beim booten stehen. Alt+F2 aufs Terminal, starx, Fehler xterm nicht gefunden etc. Ich hab leider keinen schimmer was in der xinitrc stehen müsste, aber das xterm nicht vorhanden ist, das ist korrekt. wenn ich es installiere macht es aber die Sache auch nicht besser, mit etwas gefrickel bin ich jetzt wenigstens wieder auf einem Desktop um meine Daten zu sichern…

Ich wollte nur noch mal schreiben was mir immer wieder mit Manjaro/Arch passiert: Totaler Systemausfall. Zum Glück kann ich mich heute darum kümmern und das System neu aufsetzen, was heute auf meiner Todoliste stand ist nicht zeitkritisch. Aber sowas nervt halt mega. Und darum wechsel ich jetzt weg von Manjaro zurück zu Xubuntu. Das gefrickel nervt einfach nur.

Mit gefrusteten Grüßen
Locid

Kann ich so bestätigen.

Nutze manjaro-kde seit einem 3/4 Jahr in der vbox. Ich bin sehr begeistert davon.

Heute: udiskie und ein weiteres Programm not trusted pgp.

pacman.conf zum überreden gebracht ;->

Installation läuft durch.

Reboot: recovering journal, clean files --> System steht/freez.

Win10 host und kubuntu 14.04 host.

Es blieb mir nichts übrig, mit meinem bescheidenen know how, als die manjaro.vdi von Anfang Oktober zurück zu spielen.

Gruß tom

Wer das hier gelesen hätte, hätte sich sein System wohl nicht zerschossen: https://forum.manjaro.org/t/stable-update-2016-10-23-manjaro-16-10-final-release/

Ich nutze Manjaro im übrigen auch in VirtualBox und kam heute mit yaourt -Syyuua prima zurecht. Zunächst wurde das Packet archlinux-keyring aktualisiert und erst danach lief das eigentliche Update durch.

[quote=“locid, post:1, topic:11450, full:true”]
(warum bekommt Manjaro das eigentlich nicht geregelt das das alle Nase lang das Updaten zum Akt macht, andere Distris bekommen das auch hin)[/quote]

Warum? Habe selbst ein ganzes Jahr lang kein einziges Problem mit dem Update gehabt. Allerdings muß ich gestehen, daß ich diese GUI-Softwareverwaltung nur wenige male verwendet habe und dann schnell pacman und dann yaourt verwendete. Und andere Distros haben damit auch hin und wieder Probleme, vor allem, wenns im Zusammenhang mit dem Grafikkartentreiber beim Kernel-Update noch keinen aktualisierten Treiber gibt. Das habe ich auch schon bei openSUSE so erlebt.

[quote=“locid, post:1, topic:11450, full:true”]
Und darum wechsel ich jetzt weg von Manjaro zurück zu Xubuntu. Das gefrickel nervt einfach nur.[/quote]

Das bleiben wäre aber gerade das Richtige, wenn du Linux verstehen willst. Mit Xubunty wird dir das wohl eher nicht gelingen. Sind nicht Ubuntu und Windows schon Geschwister? Und wenn kein “Gefrickel” gewünscht ist, wäre vielleicht auch Windows für dich das geeignete Werkzeugt. Windows wirbt doch damit, daß sie sich um den Rechner kümmert und den Benutzer vor dem Rechner durch den Alltag führt.

Wieso sollte man Linux nur nutzen wenn man basteln will? Ich nutze es produktiv und entwickelt unter Linux (web). Privat habe ich Windows. Ist Geschäftlich keine alternative. Unter Linux generell stört mich auch nur die miese UI und halt bei manjaro zusätzlich die Updateproblematik.

Ich nutze Linux schon seit vielen Jahren, ich hab das nicht installiert um es mal eben auszuprobieren oder nur zu surfen ^^

Muss erlich gesagt sagen ich hatte heute morgen um 5 uhr kein problem mit dem update nichtmal den keyring fehler

aber wenn dich die miese ui ned gefällt dann nimm ne andere DE oder halt windows

Sein System zu administrieren, zu verstehen und auch mal zu reparieren hat ja nicht wirklich mit basteln zu tun. Unix war schon immer ein System von Programmierern für Programmierer und das ist Linux auch.

Wenn du fürs Web entwickelst, brauchst du doch nicht zwangsläufig Linux, wenn du es schon nicht verstehen willst. Fürs Web kann man auch problemlos von Windows aus entwickeln.

Aha … scheint dann doch eher ein Übel zu sein, Linux nutzen zum müssen - warum auch immer.

[quote=“locid, post:4, topic:11450, full:true”]
Unter Linux generell stört mich auch nur die miese UI und halt bei manjaro zusätzlich die Updateproblematik.[/quote]

Zu dir paßt Linux noch nicht. Man kann ja meckern! Das macht aber keine Distro besser. Einbringen würde mehr helfen.

Hast du dann schon etwas dem freien und quelloffenen Betriebssystem zurück gegeben, wenn du es schon seit vielen Jahren nutzt - außer dem Meckern natürlich?

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So, ich habe es heute noch mal versucht.

Die keyring Geschichte durchgeführt.

Diesmal pacman -Syyuu (anstatt nur Syu).

Update läuft problemlos durch.

Shutdow, Reboot:

Starting version 231
/dev/sda1: clean, x files, y blocks (ist eine fsck Meldung und heißt alles ok)

Und Ende. Freez.

Edit:

tom@zalman:~$ cat /etc/lsb-release
DISTRIB_ID=Ubuntu
DISTRIB_RELEASE=14.04
DISTRIB_CODENAME=trusty
DISTRIB_DESCRIPTION="Ubuntu 14.04.5 LTS"
tom@zalman:~$ dpkg -l | grep -i virtualb
ii virtualbox-5.1 5.1.8-111374~Ubuntu~trusty amd64 Oracle VM VirtualBox
tom@zalman:~$

Ich schätze, es liegt am systemd-Update. Hast du das Update in der grafischen Umgebung von Manjaro gemacht (Konsolen- oder Terminalprogramm zählt auch dazu)? Hättest in eine tty wechseln und da das Update ohne grafische Session machen sollen. Tty ist unter der vbox nicht so einfach, weil man wahrscheinlich nicht die typischen keyboardshortcuts ( z.b. strg+alt+f2) nutzen kann. Geht aber bestimmt irgendwie. Beim Update gilt dann: systemd zuerst. Reboot und dann den Rest, der geht dann auch im Terminal oder dem Konsolenprogramm.

Moin,

ok ich spiele die alte funktionierende 16.08 vdi-Datei wieder zurück.

Ich habe es gerade in kubuntu 16.04 in einer vbox getestet. In tty1 gelange ich mit Host-Taste (CTRL rechts) und F1.

Bitte genau die Befehle, die ich jetzt eingeben muß, inlc. keyring Befehle.

Ich will manjaro haben, gebe also nicht so schnell auf. Ansonsten bleibe ich halt bei manjaro 16.08.

Schönen Sonntag und Danke im voraus.

Hi tom,

also hier ne kleine Anleitung, die hoffentlich hilft.

  1. Für die Spiegelserver: sudo pacman-mirrors -gc Germany, sowie anschließend sudo pacman -Syy
  2. Archlinux- und Manjaro-Keyringe updaten mit:
    sudo pacman -S archlinux-keyring manjaro-keyring
    Das sollte Keyring-Probleme direkt ausschließen.
  3. In tty von Manjaro wechseln und systemd updaten:
    sudo pacman -S systemd
    mit direkt anschließendem sudo reboot wird die Vbox neu gebootet und du gelangst in die gewohnte graphische Session.
  4. Den Rest kannst du wieder in der graphischen Session, aber im Konsolen- bzw. Terminal-Programm updaten.
    sudo pacman -Syuu (Das zweite u nur zur Sicherheit, falls auch etwas downgegradet werden soll)
  5. Alle Fragen beim Update mit yes bzw. ja beantworten, auch wenn es als nicht empfohlen angezeigt wird.
  6. Es könnte sein, dass es bei dir noch Sinn macht, mittels sudo pacman -S dbus-x11 dbus gegen dbus-x11 auszutauschen. Damit umgehst du Fehler bei bestimmten Programmen in KDE.

Mit Ausnahme der Schritte 3 und 6 mache ich seit Jahren so meine Updates und hatte nie Stress. Das systemd-Update bildet eine Ausnahme, auf die allerdings auf der Manjaro-News-Page hingewiesen wurde. Vor jedem Update lohnt es sich auch in der Ankündigungsrubrik dieses Forums (Announcements) den Thread zu dem jeweiligen Update zu checken, ob ev. Troubleshoots zu bekannten Problemen geliefert werden.

Das geht mit dem Host-Taste (standardmäßig ist es die rechte STRG-Taste) + Fx, wobei das x für das entsprechende Tty steht. Wobei F1 bei Manjaro nicht geht und F7 die grafische Umgebung ist.

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Ich habe dich nicht darum gebeten mir ein Betriebssystem zu empfehlen oder sogar implizit vorzuschreiben was zu mir passt.

Ich weiss auch nicht warum ich etwas nicht kritisieren darf weil ich Nutzer und nicht Kontributor bin. Ohne Nutzer wäre das system nutzlos, im wahrsten Sinne des Wortes. Außerdem hab ich bereits beigetragen. Ersten bezahle ich für Software die unter Linux läuft (phpstorm zum Beispiel) und ich habe an dem manjaro Logo contest teilgenommen, was in Arbeitsstunden mehr Geld gekostet hat als mir alle Windows Lizenzen zusammen gekostet haben. ^^ und wie gesagt, ich bin webentwickler und kein Anwendungsentwickler.

Ist auch egal. Ich hab mittlerweile Ubuntu GNOME auf der Workstation und das läuft bisher. Und so wie ich ubuntu von damals kenne und wie es sich als Server OS verhält kann ich die nächsten 2 Jahre blind updates fahren. Und genau das habe ich an manjaro kritisiert. Ich hab auch festgestellt das GNOME scheinbar recht weitreichend mit CSS und JavaScript änderbar ist. Falls ich die Zeit finde und da durch steige gibt es evt mal ne extension von mir die das gesamte UI so umkrempelt das es meiner Vorstellung eines vernünftigen Interfaces entspricht. Das wichtigste ist mir jedoch, das Updates in 99.9% der Fälle keinen Systemausfall produzieren. Da versagt manjaro kläglich, was absolut entgegen dem Motto von manjaro steht.

[quote=“locid, post:12, topic:11450, full:true”]
Ich habe dich nicht darum gebeten mir ein Betriebssystem zu empfehlen oder sogar implizit vorzuschreiben was zu mir passt.[/quote]

Man findet zu wohl jeder Linux-Distribution Threads in denen jemand gefrustet schreibt, daß er die Distribution xy durch z ersetzt, nachdem bei ihm ein oder mehrere male etwas schief ging.

Linux hat, soweit mir bekannt, noch nie an sich den Anspruch gestellt, ein Betriebssystem zu sein, das den Benutzer und Administrator von der Maschine und Betriebssysteminternas fern hält. Unix und Linux waren ursprünglich auch Betriebssysteme von Entwicklern für Entwickler und jenen kann man ein wenig Einarbeitung in ein System zumuten. Davon ist bis heute auch noch ein bisschen geblieben, meine ich.

Und Ubuntu kann man wohl auch kaum mit Archlinux/Manjaro vergleichen.

Hallo,

ich habe in der manjaro vbox, die hängt, eine Konsole aufmachen können.

Ich mag als Linuxer den Gedanken “alles neu installieren” nicht.

Also lsb_release -a, mount, df -h sieht alles gut aus.

pacman -S systemd sagt, ist bereits installiert

pacman -S dbus-x11 habe ich auch gemacht.

startx: xinit giving up, unable to connect to x-server, connection refused.

Vielleicht hat ja noch jemand eine Idee bevor ich dann laut Anweisung von flonk wieder neu von 16.08 installiere.

Gruß tom

Wenn der Rechner nicht bis in den Desktop kam und in der Konsole stehen blieb bzw. man solch eine durch den Wechsel auf ein anderes Tty geöffnet bekam und startx einen Fehler meldete, hing das bei mir immer mit einem Problem mit dem Treiber für die Grafikkarte zusammen.

Ist denn dein Virtualbox auf dem neuesten Stand (5.1.8)? Sind auch die entsprechenden Gasterweiterungen installiert und laufen?

Inzwischen wäre es wohl besser 16.10 zu installieren und dann aktualisieren (müßte aber im Moment aktuell sein).

Also, ich kann diese ganze Diskussion nicht nachvollziehen. Bei mir rennt Manjaro seit zweieinhalb Jahren ohne nennenswerte Probleme, allerdings direkt von der Platte.

Ich vermute, dass hier eine nicht richtig konfigurierte Virtualbox mit schuld ist.
Ist das Extension Pack installiert?

Die 3D-Beschleunigung wird nicht mehr gebraucht und kann Probleme verursachen.

Mit Ubuntu kenne ich mich nicht aus, deshalb weiß ich nicht, welche Pakete installiert werden sollten.

Wenn das System produktiv verwendet werden soll, ist eine Installation direkt auf der Platte vorzuziehen.

[quote=“Josef_K, post:16, topic:11450, full:true”]
Also, ich kann diese ganze Diskussion nicht nachvollziehen. Bei mir rennt Manjaro seit zweieinhalb Jahren ohne nennenswerte Probleme, allerdings direkt von der Platte.[/quote]

Bei mir seit 1 1/2 Jahren. Hatte jetzt nur mal ein Problem mit den Gasterweiterungen, die etwa eine Woche lang nicht gingen weil es sie nicht in der passenden Version gab.

[quote=“Josef_K, post:16, topic:11450, full:true”]
Ist das Extension Pack installiert?[/quote]

Das muß auch ohne Extension Pack gehen. Das liefert doch nur Dinge wie USB 2.0 und 3.0 Support.

[quote=“Josef_K, post:16, topic:11450, full:true”]
Die 3D-Beschleunigung wird nicht mehr gebraucht und kann Probleme verursachen.[/quote]

Bei mir läuft eine Manjaroinstallation mit 3D-Beschleunigung und eine ohne. Beide machten noch keine Probleme. Dort wo die 3D-Beschleunigung aus ist, habe ich noch dazu nur 16 MB Grafikspeicher und hatte die letzten etwa 4 Wochen damit keine Probleme. Allerdings mache ich mit dieser Installation auch nicht viel. Es ist auch die Unstable-Installation.

[quote=“Josef_K, post:16, topic:11450, full:true”]
Wenn das System produktiv verwendet werden soll, ist eine Installation direkt auf der Platte vorzuziehen.[/quote]

Hierbei kommt es darauf an, was man unter produktiv versteht.

Nun, semiprofessionelle Grafik mit Gimp und Blender, Videoschnitt mit Cinelerra, dazu noch Rosegarden mit den erforderlichen Erweiterungen, sowie Ardour und Audacity.

Nebenbei schreibe ich hin und wieder Handbücher für eine Maschinenbaufirma.

Ist das produktiv genug?

Ich habe kaum Probleme, welche ich mit etwas googeln innerhalb von 15 Minuten lösen hätte können.
Und nein, Ich bin kein IT-Fachmann, ich war Maschinenbau-Techniker.

< Ist denn dein Virtualbox auf dem neuesten Stand (5.1.8)? Sind auch die entsprechenden
< Gasterweiterungen installiert und laufen?

Ja, habe ich ja schon gepostet. Und die guest additions bringt doch manjaro von sich aus schon mit.

Installiere immer über konsole, daß ich Meldungen mitbekomme. Ich hatte mich schon gefreut als ich sah, daß die passenden neuen ga installiert wurden. Aber war wohl nix. Im Nachbarforum gibt auch schon einen entsprechenden thread.

Habe heute noch in der virt. konsole probiert. Erneutes syu lädt erfolgreich neue Pakete. compiz --replace (war installiert) kann auch kein display öffnen usw.

So wie das aussieht, ist es wohl wirklich das einfachtste manjaro-kde 16.10 neu aufzusetzen, obwohl mir das widerstrebt.

Gruß tom. Schönen Restfeiertag, falls Ihr einen habt ;->

[quote=“Josef_K, post:18, topic:11450, full:true”]
Ist das produktiv genug?[/quote]

Mit produktiv meinte ich eigentlich, daß man auch mal produktiv in einer VM sein kann, wenn man jene Installation für Tätigkeiten nutzt, bei denen nicht großartig Daten anfallen und es vielleicht sogar sinnvoll ist, diese nicht auf einem Betriebssystem auszuführen, dessen Daten wichtig sind. Solch eine VM kann z.B. eine Installation bei einem Kunden simulieren, kann aber auch als Testplattform eigener Entwicklungen dienen.

Das sind zwar andere Tätigkeiten am Rechner als die deinen, sind aber wohl nicht weniger produktiv.

Es kommt also immer darauf an, wofür man so eine VM einsetzt.