Sorgt bei euch KDE Plasma auch dafür das sich das System aufhängt ?

Hallo!
Ich habe KDE seit KDE 2 installiert und habe nun so viele Probleme damit das ich erstmal bis auf weiteres auf XFCE umgestiegen bin.
Das seltsame ist, das Manjaro KDE schon 2 - 3 Jahr im Dualboot lief und auch einwandfrei funktionierte. Jetzt nach der Neuinstallation gingen die Probleme aber los.
Die Kernel 5.4 und 5.6 sorgten ebenfalls für ein aufhängen des Systems. Seit ich auf 4.19 zurückgegangen bin und die Energiesparfunktion abgeschatet wurde läuft das System deutlich stabiler. Dies ist aber auch der Kernel der auch vor der Neuinstallation lief.

Nun würde mich mal interessieren ob ihr auch soviele Probleme mit KDE 5 Plasma habt und wenn ja wie ihr die Probleme in den Griff bekommen habt.

Mein System ist ein Dell Optiplex 360 mit 4 GB RAM und einer Geforce 210 Grafikkarte.

Mich würde es freuen eure Erfahrungen zu hören.

Vielen Dank im voraus.

Bei mir das selbe. Das grenzt immer mehr an russisches Roulette. Ich mag KDE sehr, aber bei jedem Update muss man wieder damit rechnen, dass wieder was kaputt ist, was vorher gut funkktioniert hat. Habe mich jetzt auch mit Xfce ganz gut arrangiert, zumal ich schon immer auch einge Rechner mit Xfce in Betreuung hatte. Vielleicht schaue ich mir KDE in ein paar Jahren mal wieder an (wenn dann v.6 endlich sauber läuft ... hust). Xfce hat zwar auch seine Problemchen, aber das lüppt wenigstens :wink:

So habe ich es auch erlebt.
Das beste KDE war für mich KDE 4, als endlich die Möglichkeit lief Virtuelle Desktops unterschiedlich einzurichten, z. b. mit verschiedenen Hintergründen, Ordneransicht, verschiedenen Widges etc.

Das war Klasse und man konnte sich jeden Desktop so einrichten das man schnell und effektiv und individuell damit arbeiten konnte. Eine Fähigkeit die ich bei KDE Plasma und XFCE sehr vermisse. Die Aktivitäten bei KDE sind kein Ersatz dafür.

Gut, so lange bin ich noch nicht dabei. Ich habe den Sprung zu Linux erst vor 5 Jahren gewagt und geschafft. Ich bin nun auch schon etwas älter und möchte meine mir verbleibende Lebenszeit nicht damit verbringen, nach fast jedem Update auf Fehlersuche gehen zu müssen. Aber ein Punktrelease möchte ich nun auch wieder nicht. Seltsame Zwickmühle. Ich denke, dass es fürs erste mal ein guter Kompromiss ist, auf einer Rolling-Release-Distro (Manjaro) eine recht gut abgehangene DE zu verwenden. So kann man die eventuellen Probleme bei größeren Updates (wie wir es gerade wieder erleben durften) doch wenigstens etwas minimieren. Was nützt mir diese super innovative Plasmaoberfläche, wenn sie sich wie die Prinzessin auf der Erbse verhält ...

Ich habe meinen Umzug zu Linux erst vor ein paar Tagen beendet, habe aber mit Linux schon vor ca. 20 Jahren meine ersten Erfahrungen gemacht. Mein 1 Linux war Suse 4.0 - Ich packte einen Stapel Disketten aus, las das Buch und packte alles wieder ein.

Von da an habe ich es sporadisch beobachtet und ab ca.2008 habe ich mich an Debian Etch ( 4.0 ) versucht. danach Mint und Co.
Nun bin ich bei Manjaro und hoffe das es sich zum besseren entwickelt. Die Zeit des testens habe ich auch dazu verwendet meine Hardware ( Rechner, Scanner, Drucker etc ) auf die Funktionsfähigkeit unter Linux zu testen und gegebenenfalls anzupassen.

Mal sehen wohin die Reise geht.

Ich bin froh, dass ich nach dem üblichen Distrohopping zu Manjaro gefunden habe. Allerdings habe ich mich lange Zeit sehr schwer getan, mich für eine DE wirklich zu entscheiden. Ich weiß noch nicht, ob Xfce für mich wieder nur ein Übergang sein wird, oder ob ich endlich angekommen bin ...

Das muß die Zeit zeigen.

Ich hoffe ja noch immer das sich KDE mal wieder fängt - aber wer weiß.

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