Manjaro18.1.4KDE_Multiboot btrfs MBR BIOS

Manjaro18.1.4KDE_OpenSuse15_Windows10Pro_Muliboot_btrfs

Hallo,

obige Multiboot Installation habe ich auf einer MBR / BIOS Hardware 1 TB installiert, zuletzt Manjaro wie mir empfohlen wurde, trotzdem wurde OpenSuse 15 von Manjaro nicht erkannt und wie kann ich
nachträglich sicher dafür sorgen, dass OpenSuse im Boot Menü von grub erscheint ?

Manjaro war hier schon installiert, nur musste ich es neu installieren, da die vorherige Installation von Manjaro nicht mehr gestartet werden konnte. Fehlermeldungen wie: failed to start filesystem, emergency mode, startx brachte dann waiting for X Server, zuvor kernel panic usw.
Hier habe ich wirklich alles auspropiert, eine Reparatur war aus meiner Sicht nicht machbar.
Deshalb habe Manjaro dann neu installiert.

Für die Zukunft würde ich gerne grundsätzlich wissen wollen, wie ich Probleme mit verschiedenen Linux Installationen wie Debian/OpenSuse/Manjaro
sinnvoll vermeiden kann.

Hier in diesem Forum habe ich schon einen ähnlichen Beitrag dazu erstellt, nur sind da noch einige Fragen offen geblieben, Thema 500 MB boot als ext4 Partition bei btrfs Installationen sinnvoll oder eher überflüssig ? Der Beitrag wurde anscheinend geschlossen.

Hier der Link dazu, die letzten 3 Beiträge von mir wurden leider nicht mehr beantwortet, vermutlich weil der Beitrag schon geschlossen war:

Auch soll wohl OpenSuse immer als letzte Installation erfolgen und wichtig eben, dass GRUB jeweils bei den anderen Linux Distros in root installiert wird, nur bei OpenSuse in den MBR. Das ist mir schon soweit klar, nur benötige ich noch die 500 MB Boot jeweils oder nicht ? Sollte die 500 MB boot dann als ext4 oder als btrfs erstellt werden, falls sie benötigt werden sollte ?

Wäre sehr freundlich wenn diese Fragen noch beantwortet werden könnten, Danke.
Auch habe ich mit OpenSuse Tumbleweed die Erfahrung gemacht, dass eine Nvidia Quadro 4000 erhebliche Probleme macht, nachdem ich dann die Graka gegen eine ATI ausgetauscht habe, konnte die installierte Tumbleweed dann relativ problemlos gestartet werden.

Gibt es für Manjaro ähnliche Schwierigkeiten, was die Hardware/Graka Erkennung angeht ?

Auch ein update-grub und os-prober führen nicht dazu, dass OpenSuse im Boot Menü mit eingetragen wird:

[guenter@Manjaro19 ~]$ sudo update-grub
[sudo] Passwort für guenter: 
Generating grub configuration file ...
Found theme: /usr/share/grub/themes/manjaro/theme.txt
Found linux image: /boot/vmlinuz-5.4-x86_64
Found initrd image: /boot/amd-ucode.img /boot/initramfs-5.4-x86_64.img
Found initrd fallback image: /boot/initramfs-5.4-x86_64-fallback.img
mount: /var/lib/os-prober/mount: mount(2)-Systemaufruf ist fehlgeschlagen: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden.
Found Windows 10 on /dev/sda1
Found openSUSE Tumbleweed on /dev/sda6
Found memtest86+ image: /boot/memtest86+/memtest.bin
done
[guenter@Manjaro19 ~]$ 

[guenter@Manjaro19 ~]$ sudo os-prober 
[sudo] Passwort für guenter:  
/dev/sda1:Windows 10:Windows:chain 
/dev/sda6:openSUSE Tumbleweed:openSUSE:linux:btrfs:UUID=a4f6a813-7489-4300-b647-87168c237e75:subvol=@ 
mount: /var/lib/os-prober/mount: mount(2)-Systemaufruf ist fehlgeschlagen: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden. 
[guenter@Manjaro19 ~]$ type or paste code here

Tschüss Günter

H

Hallo Günter,
viele Fragen auf einmal...

da schlage ich eine Art chain-loading vor:
https://wiki.archlinux.org/index.php/GRUB#Dual-booting
aus den dort angebotenen Lösungen musst Du die raussuchen, die für deine Situation am besten passt.

Willst Du btrfs oder ext4? Normalerweise hat man ein grosses btrfs-System, das dann in Subvolumes eingeteilt ist. Insofern wüsste ich jetzt nicht, wozu eine ext4-Parition, lasse mich aber gern belehren.

Ich habe mir das Skript von linnetou angesehen


Chapeau!
Trotzdem bin ich der Meinung, daß man sich diesen Umweg ersparen kann, wenn man Manjaro als letztes installiert, aus den ebenfalls dort genannten Gründen (OpenSuse, Debian und Co. können kein Manjaro booten, aber umgekehrt geht es).
Also, meine unmassgebliche Meinung, Manjaro in den MBR, der Rest sonstwohin.

Probleme mit der fstab kann es tatsächlich geben
https://wiki.archlinux.de/title/Arch_auf_BtrFS#fstab_bearbeiten
nach Möglichkeit aber den ganzen Artikel studieren.
Oder noch besser, den hier
https://wiki.archlinux.org/index.php/Btrfs
wenn nicht schon geschehen.

Zum Rest eine Frage, die Du natürlich nicht beantworten brauchst: Muss es denn unbedingt btrfs sein, und dann noch in diesem Zusammenhang?
Sozusagen zu einer Schwierigkeit noch mindestens eine andere dazupacken.

viele Grüße gosia

PS.

Hm, ich habe keine, aber wer weiss...
Mein Vorschlag: Leg mit einer Manjaro-Live-Distri los und sieh nach, ob dein Zeugs ordentlich erkannt wird.

1 Like

Hallo,

ich habe jetzt alle Partitionen in btrfs partioniert, Windows zuerst in NTFS und keine extra Boot
Partionen für Linux erstellt, leider funktoniert das schon mal nicht, da Linux schon zum Abschluss der Installation den grub in den MBR und oder eine andere Partition installieren muss, diese muss aber anscheinend eine ext4 sein, denn grub läßt sich aus meiner Erfahrung nicht, nicht in btrfs installieren. Also benötige ich schon die besagte boot ext4 500 MB Partition für jedes Linux oder nur einmal ?

Dein Vorschlag, Manjaro als letzte Distro zu installieren, klappt leider auch nicht mit Debian/OpenSuse und Co. da hier Manjaro OpenSuse und auch Debian nicht so wirklich erkennt. Der Vorschlag OpenSuse als letzte zu installieren, ist in meiner speziellen Situation ( BIOS MBR )
erheblich zielführender. Das kann ich bisher dazu sagen.

Also wenn ich das so richtig sehe, btrfs/MBR/BIOS GRUB Linux und Windows in einem Boot
ist schon eine echte Herausforderung.

Ich lösche gerade die bereits erstellten Partitionen und erstelle zu jeder Linux eine eigene boot ext4 Partition und melde mich dann wie es klappt.

Danke.

Tschüss

Günter

Hallo,

desweiteren habe jetzt mehrfach feststellen müssen, dass sich GRUB zum Ende der Installation
nicht unter Manjaro und auch nicht unter OpenSuse jeweils in ROOT btrfs installieren läßt, keine Chance. Also benötige ich auf jeden Fall die 500 MB Boot als ext4, nur ob ich diese jetzt mehrfach benötige, ist mir noch nicht ganz klar.

Was sehr seltsam ist, wenn ich Manjaro auf die SSD 1 TB von Samsung installieren will ( die SSD ist wegen der Perfomance über eine U3S6 Asus Erweiterungskarte angeschlossen, geht das nicht.
Wenn ich dann das SATA Kabel von der Erweiterungskarte direkt am SATA vom Board anschliesse, funktioniert die Installation von Manjaro. Merkwürdigerweise liesen sich Windows10/OpenSuse und auch Ubuntu problemlos über den PCI Express Anschluss, U3S6 installiere, nur Manjaro verweigerte die Installation. Also musste ich Manjaro dann mittels SATA Kabel am Board angeschlossen installieren.
Noch eine weitere Schwierigkeit. Wie kann ich dieses Problem für die Zukunft lösen, ausser das ich mir ein neues Board kaufen muss ? Manjaro mag mich anscheinend überhaupt nicht.

Nachdem ich jetzt hier Windows10/Ubuntu/Manjaro/OpenSuseTumbleweed installiert habe, lassen sich nur Windows und OpenSuse problemlos starten, ein Start von Manjaro und Ubuntu ist selbst mit der Supergrub 2.0 nicht starten.

Irgendwie komme ich hier überhaupt nicht so richtig weiter.

Tschüss Günter

Hallo Günter,

Du sollst ja Grub auch nicht ins Subvolume @root einbinden, sondern in den MBR.
Ich habe einen Großversuch gestartet und MX 18.3, Ubuntu Gnome 19.10 und Manjaro Gnome als Multiboot alles mit btrfs installiert. Ist nicht genau deine Kombination, war eben das, was ich gerade da habe.
Vorgehen:
Zuerst von der 1TB-Festplatte das ext4 entfernt. Ist eigentlich nicht notwendig, aber schadet nicht.
Dann zuerst MX installiert -> Partitionierung von Hand (ca. 300 MB btrfs) -> Grub in den MBR. Auch das überflüssig, aber gut.
dann Ubuntu -> ebenfalls Partitionierung von Hand, ca 300 MB btrfs im Anschluss an die MX-Partition -> Grub in den MBR (s.o.)
zum Schluss Manjaro, gleicher Ablauf wie gehabt, ca. 300 MB btrfs neben MX -> Grub in den MBR -> Bingo, alles da.
Auf Subvolumes in den drei btrfs-Partitionen habe ich der Einfachheit halber verzichtet, sollte man in der Praxis nicht machen, ein Subvolume für @home würde ich schon empfehlen. Aber war ja nur ein Test zum kontrollieren. Also ich wüsste weiterhin nicht, wozu ich (oder Du) für jede Distro 500 MB ext4 brauchen solltest. Bei mir ging es ohne.

Dazu kann ich leider nichts sagen.

viele Grüße gosia

Danke Gosia,

ich habe jetzt schon mindestens 2x mehr oder weniger vergeblich unter MBR BIOS Mainboard
Asrock A7770DE+ DDR2 1 TB SSD die eben mittels Host U3S6 über PCI Express den kleinen Grünen von wegen der Perfomance, angeschlossen ist

und oder direkt per SATA am Board ensprechend
Win10Pro/Debian 10/OpenSuse 15 / Manjaro 18
mit den besagten 500 MB Boot als ext4 und Manjaro jeweils zum Schluss

installiert. Aus meiner persönlichen Erfahrung haben Manjaro und oder OpenSuse und oder Debian warum auch immer, Probleme sich gegenseitig zu erkennen, egal ob ich jetzt in Debian oder Manjaro ein update-grub vornehme, wird dann Debian oder OpenSuse nicht erkannt und umgekehrt.

Wenn ich dann unter OpenSuse ein: grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg
vornehme wird dann Debian und Manjaro nicht erkannt usw.

Wenn ich also dem OS bei dem jeweiligen Abschluss der Installation sage, dass grub in den MBR geschrieben werden soll ( bei Manjaro gibt es sogar die Auswahl, den MBR nirgendwo einzutragen, ist mir aufgefallen ) wird dann doch bei der neuen Linux Distro Installation dieser Eintrag im MBR dann wieder überschrieben oder ?

Ich werde jetzt das Ganze auf der SSD nochmals gemäß deinem Vorschlag installieren, nur wenn Manjaro nicht in der Lage ist die SSD zu erkennen, wird es schon etwas schwieriger.

Wie kann ich Manjaro dazu bringen die SSD, die im BIOS erkannt wird, aber eben an dem HOST / Erweiterungskarte U3S6 von Asrock hängt, diese auch konkret bei der Installation zu erkennen.
Wie schon erwähnt haben Windows10 und auch OpenSuse keine Problem in gleicher Konstellation damit, dann sollte Manjaro doch damit klar kommen oder ?

Von Asus U3S6 gibt es meines Wissens keine Linux Treiber dafür, gibt es von Manjaro spezielle
firmware-linux-nonfree Treiber Pakete dafür, die ich vor der Installation einfügen oder installieren kann oder muss damit die Erweiterungskarte plus SSD von Samsung erkannt werden ?

Tschüss Günter

Hallo Günter,

Tut mir leid, aber ich habe diese Erfahrung nicht gemacht. MX Linux ist ja eigentlich ein Debian-Derivat und es wurde von Manjaro erkannt. Aber wenn ich noch ein OpenSuse oder ein Original-Debian auftreibe (Download ist nicht drin, ich habe nur begrenzte Bandbreite) packe ich die auch noch dazu, um zu sehen, was passiert.

Ja, so ist es. Deshalb reicht es auch aus, Grub in den MBR zu schreiben.

Wie gesagt, ich weiss es nicht. Ich würde dazu aber auch einen neuen Thread aufmachen, da es mit Multiboot nix zu tun hat.

viele Grüße gosia

Danke,

ich habe zum einen das Problem das die SSD nicht korrekt erkannt wird, ich habe jetzt alle Partitionen auf SSD wieder gelöscht mittel PartedMagic 2018 Kaufversion für 11 $ die Partitionen entsprechend vorbereitet. Als erstes habe ich dann Manjaro Kyria 19.0.1 KDE mittels USB Stick (erstellt mit Rufus) versucht zu installieren, keine Chance da die SSD nicht erkannt wird. Siehe:

manjaro@manjaro ~]$ hwinfo --disk
33: SCSI a00.0: 10600 Disk                                      
  [Created at block.245]
  Unique ID: W5SY.j_Dg+MAk+nC
  Parent ID: x_X+.eNBzJaHKUC4
  SysFS ID: /class/block/sdb
  SysFS BusID: 10:0:0:0
  SysFS Device Link: /devices/pci0000:00/0000:00:12.2/usb3/3-6/3-6:1.0/host10/target10:0:0/10:0:0:0
  Hardware Class: disk
  Model: "JetFlash Transcend 4GB"
  Vendor: usb 0x8564 "JetFlash"
  Device: usb 0x1000 "Transcend 4GB"
  Revision: "1100"
  Serial ID: "775YFBJSIS4XE1F2"
  Driver: "usb-storage", "sd"
  Driver Modules: "usb_storage", "sd_mod"
  Device File: /dev/sdb (/dev/sg2)
  Device Files: /dev/sdb, /dev/disk/by-id/usb-JetFlash_Transcend_4GB_775YFBJSIS4XE1F2-0:0, /dev/disk/by-path/pci-0000:00:12.2-usb-0:6:1.0-scsi-0:0:0:0
  Device Number: block 8:16-8:31 (char 21:2)
  Speed: 480 Mbps
  Module Alias: "usb:v8564p1000d1100dc00dsc00dp00ic08isc06ip50in00"
  Driver Info #0:
    Driver Status: uas is active
    Driver Activation Cmd: "modprobe uas"
  Driver Info #1:
    Driver Status: usb_storage is active
    Driver Activation Cmd: "modprobe usb_storage"
  Drive status: no medium
  Config Status: cfg=new, avail=yes, need=no, active=unknown
  Attached to: #12 (USB Controller)
[manjaro@manjaro ~]$ 

Auch mittels DVD das gleiche Problem, ganz merkwürdig im BIOS habe ich AHCI eingestellt, wenn ich im AMI BIOS unter BOOT nachschaue, steht dort aber vor der SSD der Eintrag IDE, ein Bios Reset habe ich schon gemacht, es bleibt so. Da ich noch mehrere Rechner mit Asrock Mainboards habe die fast identisch sind, bei den den anderen steht dort eindeutig unter BOOT AHCI vor der jeweiligen Festplatte, hat das evt. mit der SSD zu tun ? Das diese nur als IDE erkannt werden ?

Auch beim Starten des Rechners erscheint die SSD Festplatte als SO und als AHCI, alles etwas merkwürdig oder ?
Ich vermute ganz stark, das hat schon etwas mit der Mutiboot Installation zu tun.
Das seltsame ist, Opensuse 15.1 und oder Tumbleweed erkannt in der gleichen Konstellation problemlos die SSD, also kann ich doch davon ausgehen, das Manjaro einen Trebier für die SSD/U3S6 Asrock Host benötigt oder sehe ich das falsch ?

Tschüss Günter

Hallo Günter,
sollte mir eigentlich egal sein, aber trotzdem nochmal:
Du hast grössere Chancen auf eine Antwort, wenn Du einen neuen Thread für das Thema aufmachst.
Kostet auch keine 11$ wie dein PartedMagic, sondern ist genauso kostenlos wie gparted, das Du an Stelle von PartedMagic benutzen kannst :wink:

viele Grüße gosia

Danke, hat sich aber schon erledigt, Problem selbst gelöst, es liegt an Manjaro und U3S6 von Asrock,
Manjaro mag anscheinend diese Karte nicht, ich habe jetzt Asrock Erweiterungskarte eingesetzt, anstatt der U3S6 und siehe da Manjaro läßt sich problemlos installieren. Es wäre schön wenn es von Manjaro entweder spezielle firmware-linux-nonfree Treiber dafür gibt, bzw. eine Manjaro Installation die am besten diese firmware mit beinhaltet, ähnliches gibt es von Debian. Oder den Linux Treiber für die Asus U3S6, den Windows Treiber habe ich, das nützt mir ja leider nichts unter Linux oder ?

Ich werde mich sobald ich ich Installationen fertig habe.

Tschüss Günter

Hallo an Alle die sich mit MBR BIOS Muliboot in Verbindung mit btrfs Installationen auskennen.

Ich habe jetzt beide Versionen der Installation mehrfach auspropiert
( OpenSuse 15.1/OpenSuse Tumbleweed/Debian 10.3/Kubuntu 20/Manjaro 19KDE/Windows10Pro )

Egal ob ich jeweils eine 500 MB Boot ext4 für jedes Linux erstelle und oder nur eine boot für Alle
Linux Distros und Manjaro als Letzte Installation und den MBR jeweils in root, falls das nicht mögich ist, z.B. bei Debian, dann in sdb oder ich installiere OpenSuse 15.1 als letzte analog, es lassen
sich mit Sicherheit nur Windows und die letzte Installation problemlos starten, die anderen Installationen bringen entweder kernel Panic oder werden gar nicht aufgeführt, Fotos dazu kann ich gerne nachreichen. Seit mehreren Tagen installiere ich jetzt schon mehr oder weniger vergeblich auf die SSD mittels von Rufus ertellten USB Sticks für Linux. Irgendwie komme ich hier gar nicht weiter.
Anscheinend hat meine spezielle Konstellation mit btrfs, SSD über Host von Asrock und besagte Linux Distros bisher noch keiner so wirklich auspropiert. Ich habe es jetzt mehrfachst und ausführlichst gemacht, erfolglos.

Hier ist grundsätzlich der Wurm drin.

Wer kann weiterhelfen ?

Tschüss Günter

Zur Info: OpenSuse15.1 ist sda10 installiert und Manjaro auf 9, zuerst habe ich über OS15.1 GRUB in den MBR schreiben lassen, brachte nichts und danach einfach Manjaro nochmals auf 9 mit Neuerstellung über format GRUB in den MBR, brachte auch nichts, es startet nur Manjaro/Windows und Kubuntu die anderen 3 nicht !!

[MultibootSSD guenter]# lsblk 
NAME    MAJ:MIN RM   SIZE RO TYPE MOUNTPOINT 
sda       8:0    1 931,5G  0 disk  
├─sda1    8:1    1 175,3G  0 part  
├─sda2    8:2    1   486M  0 part  
├─sda3    8:3    1     1K  0 part  
├─sda5    8:5    1 117,2G  0 part  
├─sda6    8:6    1 146,5G  0 part /home 
├─sda7    8:7    1  87,9G  0 part  
├─sda8    8:8    1 146,5G  0 part  
├─sda9    8:9    1   127G  0 part / 
├─sda10   8:10   1 113,3G  0 part  
└─sda11   8:11   1  16,5G  0 part  
sr0      11:0    1  1024M  0 rom type or paste code here

Hallo es wäre sehr schön wenn ich zumindestens auf Multiboot Probleme eine Antwort bekommen könnte, Danke.

Tschüss Günter

Hallo Günter,

Also, ich schlage dir folgendes vor:
Installiere zuerst Windows, dann füge Debian hinzu und sieh nach, ob das funktioniert. Wenn ja, mach weiter mit Kubuntu hinzufügen -> funktioniert das? -> weiter im Takt...
Was ich damit meine, ist Schritt für Schritt vorzugehen und bei jedem Zwischenschritt kontrollieren, ob es noch funktioniert, wenn nicht, sofort melden.
Ich kann mich ja täuschen, aber ich habe den Eindruck, daß Du alle sechs Distris sofort nacheinander drauf haust und dann erst zum Schluss die Bootfähigkeit kontrollierst. Da blickt natürlich keiner mehr durch.
Zum Rest habe ich mich ja schon geäussert. Grub gehört jeweils in den MBR (also nach sda), wobei dann die letzte Installation immer den vorherigen Grub überschreibt. Nix mit

was auch immer das heissen soll. Der MBR ist der MBR und root ist root, das sind zwei verschiedene Dinge.
Schwierig ist wahrscheinlich auch sowas

Keine Ahnung, ob OpenSuse immer noch das Verzeichnis /boot/grub2/ benutzt, die Distris, die ich so kenne, haben da schon länger /boot/grub/
Aber auch keine Ahnung, ob das einen Einfluss auf dein kühnes Unternehmen hat.
Und wie gesagt, deine 500 MB /boot für jede Distri kannst Du dir sparen. 500MB sowieso, wieso kommst Du auf 500 MB?
Für den Rest kann ich mich nur wiederholen, wenn ich MX 18.3, Ubuntu Gnome 19.10 und Manjaro Gnome als Multiboot auf die obige Weise hinbekommen habe, sehe ich keinen Grund, warum es bei dir nicht auch gehen sollte. Lass doch zuerst mal das OpenSuse weg und probiere diese drei Kandidaten (in dieser Reihenfolge).
Und zum Schluss: Es gibt auch virtuelle Maschinen (VirtualBox z.B.), da kannst Du zehn verschiedene Distris installieren, ohne daß die sich gegenseitig in die Suppe spucken.

viele Grüße gosia

Da stellt sich für mich doch erstmal die Fragen, WARUM willst du so ein komplexes Multibootsystem zusammen basteln?

Es gibt doch nun wirklich überhaupt keinen Grund für so einen Quatsch.

Installiere Windows und dann deine Lieblings Distribution. Wenn du modernen Hardware hast, solltest du eh auf UFEI setzen. Dadurch wird es sogar noch einfacher und du kannst bequem beim starten im UEFI direkt den richtigen Bootloader für Windows oder deiner Lieblings Distribution auswählen. Auf der Linux Seite könnte man sogar den ganzen Grub Kram weg lassen.

In deiner Lieblings Distribution installiere eine Virtualisierung Software und dort kannst du so viele andere Linux Distributionen ausprobieren wie du willst. Ganz ohne kompliziertes Multiboot.

Hallo gosia,
hallo an Alle,

warum ich den grub in den die jeweilige root Partition installiere, dass ist eine Empfehlung
aus diesem Forum, siehe nachstehenden Beitrag von @SGS, hier wird empfohlen möglichst
OpenSuse 15.1 als letzte Distro zu installieren und alle anderen Linuxe den GRUB nicht in den MBR sondern in die eigene Root.

Zur Frage, warum ich keine aktuelle Hardware nutze, sämtlich Mainboards die ich noch habe, sind aus 2009/2010 BIOS MBR, DDR2 funktionieren erstaunlicherweise immer noch und warum sollte ich alte Hardware einfach nur so entsorgen, wenn sie noch funktioniert ?
Selbst Windows 10Pro/Enterprise läuft auf dieser Hardware erstaunlicherweise immer noch.
Warum ich mehrere Linux Distros immer noch installiere, ich kann ich leider bis heute noch nicht für eine bestimmte Linux Version entscheiden, jedes hat seine Vor und Nachteile.


https://forum.manjaro.org/t/installation-und-konfiguration-btrfs-grub-multiboot-bios-mbr-linux-debian-opensuse-manjaro-und-windows-10/123724/15



@SGS
2.+3.) => Man lässt Debian und Manjaro grub nicht in den MBR installieren, sondern jeweils in den Bootsektor der eigenen root-Partition. So verhindert man, dass sie die grub-Installation von openSUSE überschreiben. (Der Trick dabei ist, dass die grub-Installation im MBR immer vorgeht, und somit zusätzliche grub-Installationen in Bootsektoren von root-Partitionen ignoriert werden.) Diese Konstellation läuft dauerhaft, führt aber zu den Problemen 4 und 5.


Ich bin mir persönlich schon zu 99 % sicher, dass Manjaro und OpenSuse, welches meine
Favoriten unter Linux sind, sich irgendwie nicht mögen, jedenfalls erkennen sich die beiden
Distros einfach nicht, egal was ich tue, hier benötige ich noch die Info warum das so ist und wie man das Problem in einer Multiboot Umgebung sinnvoll lösen kann. Ich werde jetzt auf einer 250 GB SSD Festplatte nur OpenSuse15.1 /Debian 10 / Manjaro zuletzt testweise installieren, ohne Windows, gemäß der Empfehlung von gosia, nur den GRUB in den MBR und dann melde ich mich zurück, Danke.

Tschüss Günter

Hallo Günter,

nur damit andere nicht so lange suchen müssen wie ich, es geht um diesen Beitrag von @linnetou


mit dem hier schon erwähnten Hilfsskript, das Du dann mit einbauen musst.

Und jetzt muss ich ein wenig pedantisch werden

das war wohl keine Frage von xabbu, sondern nur ein Hinweis

wenn Du keine hast, ist es auch gut.

Aber probiere es einfach aus, viele Wege führen nach Rom.

viele Grüße gosia

1 Like

Wenn ich mich richtig erinnere, immer MJ zuletzt installieren.
Wobei ich schon länger gohlip's Lösung mit der custom.cfg verwende.
Klappt auch mit btrfs und Garuda - Linux :wink:

Hallo gosia,

ich habe jetzt nur die 3 Linux auf der 256 GB SSD installiert, Manjaro zuletzt, nur btrfs Partitionen erstellt und eine home und swap.
Jeweils immer, immer den GRUB in den MBR.

Als erste OpenSuse 15.1, danach Debian 10, Debian hat wie gewohnt OpenSuse nicht erkannt, dass lies sich noch durch ein update-grub in debian lösen, alles GUT.

Danach dann Manjaro 19 KDE den GRUB in den MBR. Danach startetete nur, nur Manjaro und sonst nichts. Mittels update-grub in Manjaro wurde dann OpenSuse 15.1 erkannt, aber trotzdem startete nur Manjaro allein, ich habe dann ein System Upgrade mittels pacman -Syyu gemacht, danach kam dann ein Fehler, Die Bildschirmsperre ist gestört, nach mehrfachem Neustart von nur Manjaro bin jetzt wieder am Anfang und komme nicht wirklich weiter.

guenter@Multiboot ~]$ su 
Passwort:  
[Multiboot guenter]# pacman -Syyu 
:: Synchronisiere Paketdatenbanken... 
core                  171,5 KiB  3,56 MiB/s 00:00 [###################] 100% 
extra                2005,8 KiB  2,87 MiB/s 00:01 [###################] 100% 
community               5,9 MiB  9,33 MiB/s 00:01 [###################] 100% 
multilib              193,1 KiB  8,20 MiB/s 00:00 [###################] 100% 
:: Starte vollständige Systemaktualisierung... 
Es gibt nichts zu tun 
[Multiboot guenter]# pacman -Syu 
:: Synchronisiere Paketdatenbanken... 
core ist aktuell 
extra ist aktuell 
community ist aktuell 
multilib ist aktuell 
:: Starte vollständige Systemaktualisierung... 
Es gibt nichts zu tun 
[Multiboot guenter]# update-grub 
Generating grub configuration file ... 
Found theme: /usr/share/grub/themes/manjaro/theme.txt 
Found linux image: /boot/vmlinuz-5.4-x86_64 
Found initrd image: /boot/amd-ucode.img /boot/initramfs-5.4-x86_64.img 
Found initrd fallback image: /boot/initramfs-5.4-x86_64-fallback.img 
mount: /var/lib/os-prober/mount: mount(2)-Systemaufruf ist fehlgeschlagen: Da
tei oder Verzeichnis nicht gefunden. 
Found openSUSE Leap 15.1 on /dev/sda1 
Found memtest86+ image: /boot/memtest86+/memtest.bin 
done 
[Multiboot guenter]# os-prober 
/dev/sda1:openSUSE Leap 15.1:openSUSE:linux:btrfs:UUID=2e437f95-9787-45ec-866
9-65fbf96d2c92:subvol=@ 
mount: /var/lib/os-prober/mount: mount(2)-Systemaufruf ist fehlgeschlagen: Da
tei oder Verzeichnis nicht gefunden. 
[Multiboot guenter]# 

estplatte /dev/sda: 238,49 GiB, 256060514304 Bytes, 500118192 Sektoren 
Festplattenmodell: M4-CT256M4SSD2   
Einheiten: Sektoren von 1 * 512 = 512 Bytes 
Sektorgröße (logisch/physikalisch): 512 Bytes / 512 Bytes 
E/A-Größe (minimal/optimal): 512 Bytes / 512 Bytes 
Festplattenbezeichnungstyp: dos 
Festplattenbezeichner: 0x352af8d9 

Gerät      Boot    Anfang      Ende  Sektoren  Größe Kn Typ 
/dev/sda1  *         2048 122882047 122880000  58,6G 83 Linux 
/dev/sda2       122882048 245762047 122880000  58,6G 83 Linux 
/dev/sda3       245762048 500117503 254355456 121,3G  5 Erweiterte 
/dev/sda5       245764096 368644095 122880000  58,6G 83 Linux 
/dev/sda6       368646144 440326143  71680000  34,2G 83 Linux 
/dev/sda7       440328192 477192191  36864000  17,6G 82 Linux Swap / Solaris 
/dev/sda8       477194240 500117503  22923264    11G  b W95 FAT32 


Wie löse ich das Problem, indem ich mittels Supergrub Debian und oder OpenSuse15.1 versuche neu zu starten oder kann ich über Manjaro direkt das Problem sinnvoll lösen ?


Tschüss 

Günter 

Hallo Günter,

Ich weiss es nicht. Es ist so auch schwer nachvollziehbar. Was ist z.B. mit
/var/lib/os-prober/mount? Gibt es das wirklich nicht? Müsstest Du mal nachsehen: Was sagt denn
ls -l /var/lib/os-prober/mount
Bei mir existiert das z.B. nicht. Aber das ist alles irgendwie nur schrauben an Symptomen.
Ich denke eher, daß es daran liegt, daß os-prober die Subvolumes der anderen Distris nicht finden kann, sondern daß man dafür ein extra-Skript einrichten muss. Ein Beispiel für Ubuntu gibt es hier
https://wiki.ubuntuusers.de/Installieren_auf_Btrfs-Dateisystem/#Externer-GRUB-2
lässt sich auch auf Manjaro übertragen.
grub-btrfs aus dem AUR soll wohl auch besser dafür geeignet sein.
Wie schon gesagt, wenn ich mal viel Zeit, Lust und Gelegenheit habe, würde ich das nochmals nachvollziehen, auch wenn dir das offenbar nicht weiterhilft.
Lust ist vorhanden, Zeit weniger, Gelegenheit im Moment gar nicht. Allein das runterladen der drei ISOs würde mein gesamtes Monatsetat an Bandbreite verbrauchen.
Also wirf Supergrub an, Versuch macht klug, mehr als das es immer noch nicht geht kann ja nicht passieren.

Was den Rest betrifft

mach einen neuen Thread auf und erkläre dich dort etwas genauer, was soll das heissen "ist gestört" -> startet gar nicht?, startet mit Fehlermeldungen, wenn ja welche usw.

viele Grüße gosia

1 Like

Hallo Gosia,

ich habe mich bei der Testinstallation genau an deine Vorgaben gehalten, ich weiss nun wirklich nicht was ich falsch gemacht haben soll?

Persönlich vermute ich, dass anscheinend noch keiner so wirklich OpenSuse 15.1/Debian 10/Manjro 18.1 KDE als reine btrfs Installation unter Hardwareumgebung MBR BIOS so installiert hat wie ich.

Gut ich habe eine Glasfaserverbindung über meine 7530 FritzBox über LAN1 durchgeschleift, ich habe echte 50 Mbit/s als Download, deswegen ist es für mich kein Problem mal eben 100 GB runterzuladen.

Das wird mir langsam aber sicher alles zu kompliziert, anscheinend gibt es noch viel zu viele Baustellen im Zusammenhang mit btrfs / Multiboot OpenSuse,Debian und Manjaro.

Solange grub grub2 nicht sinnvoll automatisch mit btrfs kommuniziert macht das Ganze wohl für mich eher wenig Sinn.

Also erstmal abwarten, bis sich btrfs durchgesetzt hat und vorerst weiter auf ext4 setzen. Dürfte einfacher und unkomplizierter sein.

Ich war immer der Meinung Linux an sich kommt problemlos miteinander klar, dass scheint wohl eindeutig nicht der Fall zu sein.

Ich werde das Ganze nochmal anhand der Erklärung von SGS auspropieren, hierbei wird OpenSuse 15.1 zuletzt installiert, der GRUB der anderen Distros von Linux jeweils in den root schreiben lassen bzw. gar nicht schreiben lassen und nur den GRUB von OpenSuse 15.1 in den MBR und wenn das nicht funktioniert, dann wars das.

Für mich ist klar, Manjaro und OpenSuse zusammen unter btrfs geht gar nicht, zumindestens nicht automatisch. Wenn dann sicherlich nur als ext4 Installation.

Tschüss Günter

guenter@Multiboot ~]$ /var/lib/os-prober/mount
bash: /var/lib/os-prober/mount: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
[guenter@Multiboot ~]$ ls -l /var/lib/os-prober/mount
ls: Zugriff auf '/var/lib/os-prober/mount' nicht möglich: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
[guenter@Multiboot ~]$ 

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