Manjaro Xfce als Backupserver im Windows-Umfeld einsetzen?


#1

Hallo,
ohne zu weit ausholen zu wollen. Wir betreiben in der Firma eine “stinknormale” Windows-Server-2012-Umgebung,wie sie wohl Standard in den meisten Firmen ist. Sprich: Domänencontroller, SQL-Server, Exchange-Server, Terminalserver usw.-.alles auf Basis von Windows Server 2012 R2. Nun möchte ich testweise versuchen, einen Rechner auf Basis von Manjaro XFCE 18.0.2 als eine Art Backupserver ins Netzwerk zu hängen und die Daten quasi in einer Art Pull-Verfahren über einen Backupaccount der Domäne auf den Manjaro-Rechner zu sichern. Nun, eine Netzwerkfreigabe für die ganze Platte des zu sichernden Servers zu erstellen, auf die der Backupaccount Leserechte hat, ist kein Problem.
Meine Frage mag für die Profis hier fast banal klingen: wie kann ich eine Netzwerkfreigabe in einer Windows-Domäne unter Manjaro einbinden ?

Hintergrund meiner Frage ist folgender: ich bin seit einigen Monaten in einer Firma angestellt, wo ich IT-mäßig in der Firma nur die 2.Geige spiele. Das letzte Wort hat unser Chef, der ziemlich beratungsresistent ist. Die Folge ist, dass wir schon mehrere Viren/Ransomware-Infektionen hatten und er fröhlich immer wieder die gleiche Konfiguration wieder aufbaut. Und dazu gehört für ihn auch,dass er einen Backupserver in der Domäne hängen hat. Das Ende vom Lied war, dass die letzten beiden Ransomwareinfektionen auch die Backups mit verschlüsselt haben. Ich möchte also nun testweise einen Rechner einrichten, der aus der Domäne heraus nicht erreichbar ist, sondern lediglich selbst Daten aus der Domäne ziehen (d.h. Festplattenbackups machen) bzw bei Bedarf zurückspielen kann.


#2

Ich würde ja ganz ehrlich keine Manjaro-Installation dafür nehmen. Rolling und Server? CentOS käme mir da eher in den Sinn (fast ewig supported, stabil wie ein Taschenrechner, so soll ein Server sein).

On topic: https://www.pcwelt.de/ratgeber/Crashkurs-Samba-und-SSH-1290997.html


#3

Ich gebe @b_quest da Recht. Rolling und Backup-Server passt nicht so ganz zusammen. Neben CentOS würde ich da an Debian denken. Komplett blank ohne Xorg, DE o.ä. möglichst wenig Software drauf.
Für Debian empfiehlt sich vielleicht:
https://www.debian.org/doc/manuals/securing-debian-howto/index.de.html