Installation und Konfiguration / btrfs grub Multiboot BIOS MBR Linux Debian OpenSuse Manjaro und Windows 10

Hallo,

ich bin neu hier im Forum, zur Zeit bin ich im noch im https://de.manjaro.org/ Forum deswegen aktiv,
nur leider bekomme ich auf meine anscheinend sehr schwierigen Fragen und Problemen keine
wirklich sinnvollen Lösungen und Hilfestellungen. Ich hoffe sehr, dass ich hier richtig bin.
Wie man Titel schon erkennen kann, experimentiere ich sehr viel mit Multiboot Installatationen in Verbindung mit btrfs. Hier fehlt mir das Grundsätzliche zur richtigen Partitionierung auf einer
Festplatte MBR/BIOS und GRUB und BOOT. Wer kann helfen und hat Erfahrung damit ?
Hier schon mal einige Beiträge dazu.

Hier der letzte Beitrag als Hintergrundinfo und desweiteren die Links der aktuellen Beiträge aus dem anderen Forum.

wenn ich auf einer Festplatte (MBR BIOS ) die ich mittels Parted Magic vorbereitet habe:

  1. Windows 10Pro
  2. OpenSuse
  3. Debian
  4. Manjaro

Alle Linux Partitionen in btrfs formatiert, für jede Linux Distro zu Anfang eine eigene 500 MB grosse Boot Partition ext4 schaffe,
dann für Alle Linux Distros eine swap um Schluss
und darauf achte das ich für jede Linux Distro den neuesten Kernel aktiv nutze, natürlich den GRUB in sda MBR installiere

Was ist dabei noch wichtig, damit ich nicht jedesmal mit Manjaro und auch Debian nicht in einem Kernel Panic ende ?

Aus meiner bisherigen Erfahrung kann ich sagen, dass OpenSuse anscheinend am besten mit btrfs klar kommt,

wäre da die Installation vonder aktuellen Tumbleweed aarch64 sinnvoller als die x86_64 von Tumbleweed ? Oder ist das egal ?
Laut meines Wissens ist Tumbleweed noch besser geeignet für btrfs als die die derzeitige 15.2

https://software.opensuse.org/distributions/tumbleweed

Was muss ich unbedingt beachten, damit es nicht ständig zu Fehlern und Problemen in der besonderen Installationsart kommt ?

Wer kennt sich damit aus und kann mir hilfreiche Tipps geben ?

Hier einige Beiträge wo ich schon ausführlichst Schwierigkeiten und Probleme geschildert habe, die im Zusammenhang mit dieser speziellen Multiboot/btrfs/grub/gru2/MBR ud BIOS stehen und auch bis heute nicht für mich sinnvoll lösbar sind.

https://de.manjaro.org/index.php?action=profile;area=showposts;u=2265
https://de.manjaro.org/index.php?topic=9601.0
https://de.manjaro.org/index.php?topic=9535.0

Wer kann helfen ?

Tschüss

guenter04

Auf jeden Fall Grub für/mit Manjaro installieren. Wobei erst Win Xx dann Manjaro.
Nur Manjaro kann Manjaro booten.
Manjaro kann dann alles andere booten.

Hallo SGS Admired,

ich will eigentlich nur konkret wissen, wie ich hier zum einen kernel panic von manjaro vermeiden kann, wie schon gesagt, wird manjaro immer zuletzt installiert, grub immer in den mbr geschrieben,
jede Linux Distro hat eine eigene boot Partition mit 500 MB und als ext4.
Nur reicht das unter btrfs anscheinend nicht, denn Manjaro startet trotzdem immer mit kernel panic.
Diese Probleme liegen zum einen daran, dass sich warum auch immer Debian und Manjaro nicht gegenseitig erkennen können. Desweiteren muss vermutlich bei btrfs die fstab geändert werden.
Damit das Ganze dann auch über Multiboot sinnvoll funktionieren kann.

Wie gehe ich da am besten vor, gibt es ein Tutorial dazu in diesem Forum oder wer kann
konkret helfen ?

Jedenfalls funktioniert das jedenfalls nicht. Gerade mit einer BIOS/MBR
Installation.

Tschüss

guenter04


https://de.manjaro.org/index.php?topic=8618.0


https://de.manjaro.org/index.php?topic=9521.msg58233#msg58233

https://de.manjaro.org/index.php?action=profile;area=showposts;u=2265

https://www.nickles.de/forum/linux/2016/linux-mint-auf-btrfs-dateisystem-installieren-539178231.html

(summary in English at the end)

Manjaro wie auch Arch, auf dem es basiert, benötigen auf der Kommandozeile 'initrd' des Bootloaders grub neben '/boot/initramfs-5.4-x86_64.img' die Angabe einer zusätzlichen Binärdatei für den Systemstart.
Bei meinem ThinkPad T530 heißt diese 'intel-ucode.img'.
Bei Parallelinstallation mehrerer Linux-Distros kann dies zu kernel Panic bei Manjaro führen:

Ich hatte (neben Windows) Manjaro und OpenSuSE installiert und benutzte grub von OpenSUSE
zum Booten.
Im Anschluss an jedes Update mit Kernel-Update (gleiche Kernelserie) in OpenSUSE werden (durch
dracut) die Partitionen nach installierten Betriebssystemen durchsucht. Das Paket 'os-prober'
ist dabei für das Finden der weiteren Betriebssysteme (neben OpenSUSE selbst) zuständig.
Es findet zwar mein Manjaro, der neue Eintrag in die Konfigurationsdatei '/boot/grub2/grub.cfg'
ist aber unvollständig (weil für alle? anderen Linux-Distros nur eine .img-Datei aus /boot hinter
initrd eingetragen werden muss):

		linux /boot/vmlinuz-5.4-x86_64 root=UUID=d1d9d6ba-0008-462b-81d5-a3089f9d6173 rw quiet splash
		initrd /boot/intel-ucode.img

Das fehlende '/boot/initramfs-5.4-x86_64.img' als zweiter Eintrag hinter '/boot/intel-ucode.img'
führt dann zur kernel panic beim nächsten Booten von Manjaro.
Damit ich nicht jedesmal die Datei 'grub.cfg' per Hand anpassen musste, hatte ich als Krücke nach jedem 'sudo zypper up' mit Kernel-Update erst OpenSUSE rebootet und dann das folgende
Shell-Skipt ebenfalls mit sudo aufgerufen:

#! /bin/sh
sed '/intel-ucode.img$/ s%$% /boot/initramfs-5.4-x86_64.img%' /boot/grub2/grub.cfg > /tmp/~grub.cfg.new
mv /boot/grub2/grub.cfg /boot/grub2/grub.cfg.last
mv /tmp/~grub.cfg.new /boot/grub2/grub.cfg
chmod 600 /boot/grub2/grub.cfg

(Kernelversion, hier 5.4, muss stimmen, ggf. anpassen!)
Wie man sieht, ist die Sache nicht ganz trivial, da sich die Distros beim Startvorgang technisch etwas unterscheiden.

Falls /home auf eine Extra-Partition soll, dann bitte nicht eine, die sich alle Distros teilen, denn die versteckten persönlichen config-Dateien und -Ordner (.* , nur sichtbar mit der -a Option von ls) unterscheiden sich auch zwischen den Distros. Das kann dann zu Problemen führen, bei denen Dir keiner hier im Forum helfen kann und will, denn das ist dann echt schwer nachvollziehbar und auch unnötig.
Um dennoch die Daten unter Linux ohne Fileserver zu teilen, schlage ich eine weitere btrfs-Partition vor, deren Subvolumes dann unter Dokumente, Downloads, Bilder etc eingehängt werden.
Regelmäßiges Backup mit einplanen!
Hat jemand hierzu noch einen besseren Vorschlag?

Brauchst Du wirklich drei parallele Linux-Distros?
Wesentlich einfacher wäre es, eine Distro parallel mit Windows zu installieren und die anderen per VirtualBox.
Alle Distros sollen btrfs für die root-Partition verwenden, richtig?
(Dafür sollte es gute Gründe geben, z.B. Nutzung von Snapshots, Vergleichbarkeit für Benchmarks o.Ä.)
Die Installations-Festplatte/SSD ist eine interne Platte, oder?
Soweit ich weiß, gibt es verschiedene Gründe für kernel panic. Hoffentlich hilfts!
(Bin gerade selbst bei einer Systemumstellung. Falls noch Fragen sind, bitte ich um etwas Geduld.)

English Summary
Parallel installation of Manjaro and other Linux distros can cause kernel panic in Manjaro boot:
The installation or an update incl. kernel update of the other Distro implies /boot/grub[2]/grub.cfg
to be newly generated. Arch related distros like Manjaro are the AFAIK the only ones that need two
.img files on the initrd line of a grub boot entry. So, if other distros find Manjaro OS but insert only
one .img file on that line (because they scan the directory /boot for only one) that leads to kernel panic when booting next time to Manjaro.
The shell script can be a crutch at best: After an update incl. kernel update in OpenSUSE and a reboot to OpenSUSE I invoked it with sudo in order to insert the missing entry to the appropriate initrd lines.
(The kernel version and the name of the other .img file have to be adapted if nessesary.)

Technically it would be interesting for me:
Can sed scan the kernel version from the preceding line and set it right automatically (for the default and an alternativ kernel like 5.4 an 4.19 at the moment)?

Bytheway sharing a home partition between different distros (and/or desktops) should be strictly avoided. Issues caused by mixed-up personal config files are very difficult to analyse and really
unnessessary, so don't exspect help with such a scenario.

If you nevertheless wish to share your data without using a file server I suggest setting up a
btrfs data partition with subvolumes witch are mounted to the subfolders of your home directory (Dokuments Downloads etc.) Don't forget a backup concept! (There is one inherent in btrfs)
Any alternative/better/easier suggestions?

@multibootbtrfs
Hallo,
haben Dich meine Erklaerung fuer die kernel panic und das Skript weitergebracht?
Hier (German) findest Du auch interessante Hinweise zum Thema.

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Windows immer zuerst installieren, dann die Linuxe. Jedes Linux schreibt seine eigene Version von grub dabei in den MBR. Die des letzten bleibt also bestehen. Sonst ist die Reihenfolge zwischen den Linuxen meines Wissens egal.
Du kannst aus einem installierten laufenden Linux heraus durch
sudo grub-install /dev/sda
bzw.
sudo grub2-install /dev/sda
(OpenSUSE, Fedora)
den grub neu in den MBR installieren.
Achtung! Dabei den richtigen Datenträger wählen. (/dev/sda ist die erste Festplatte bzw. SSD). Immer zuest mit
sudo blkid
vergewissern, dass es auch wirklich der richtige Datenträger ist.

Dazu hatte ich ja oben einen Vorschlag gemacht, wie man mit einer einzigen btrfs-Partition mit Subvolumes die reinen Daten (ohne die config-Dateien) teilen könnte. Somit bräuchtest Du nur ein Backup-Konzept für die Daten.

Klar kannst Du auch für jede Installation eine Partition auf /home einhängen.
Wenn Du hierfür auch btrfs wählen willst, musst Du Dich fragen: Wozu?
Denn der Aufwand ist etwas höher und btrfs is geringfügig langsamer als ext4.
Willst Du also die btrfs-Vorzüge wie Snapshots und eingebautes Backup tatsächlich benutzten und selbst einrichten (musst Du hier in /home, auch bei SUSE)? Dann würde ich unter OpenSUSE damit anfangen, denn dort ist zumindest die notwendige Infrastrktur an Tools dafür schon vorinstalliert, und Du kannst die Skripte von snapper für /root ansehen und Dir daraus etwas für /home bauen.
Andernfalls kannst Du eigentlich besser ext4 für /home nehmen.

Bin nicht sicher, ob das nötig ist, falsch ist es aber auf keinen Fall: Habe zwei Manjaro_s testweise parallel auf eine externe Festplatte installiert, einmal ohne und
einmal mit ext4 unter /boot. Bei Ausführung von
sudo grub2-install /dev/sda
unter OpenSUSE werden beide gefunden, im Boot-Menü ist aber nur diejenige mit der zusätzlichen ext4-Partition. 500 MB, na ja, die Hälfte tut's auch:

[xyz@testman-j ~]$ df /boot
Dateisystem    Größe Benutzt Verf. Verw% Eingehängt auf
/dev/sda8       239M     57M  166M   26% /boot

(bisher nur Kernel 5.4 installiert, reicht noch locker für Fall-Back-Kernel, z.B. 4.19)

Evt. noch eine Swap-Partition in der Größe Deines RAMs, vor allem dann, wenn Du häufig viele größere Anwendungen gleichzeitig geöffnet hast. Eine gemeinsame für alle Linuxe reicht.

OpenSUSE bereitet alles für snapshots vor, also gespeichte Systemzustände, zu denen Du später bei Systemproblemen zurückkehren kannst (per boot in einen snapshot). Vor und nach jedem Paketupdate wird automatisch ein Snapshot erstellt.
Zusätzlich kannst Du manuelle erstellen mit snapper. Gib daher OpenSUSE mindestens 60 GB für die root-Partition, denn man braucht auf die Dauer immer mehr Platz für die Snapshots. Nimm Leap 15.1 oder gleich Tumbleweed, aber keine alpha-Version wie 15.2, die keine Sicherheitsupdates beinhaltet. Snapshots sind kein Ersatz für Backups -->Plattendefekt!

Für Manjaro kann man das auch einrichten, aber bislang nur manuell (kein Anfängerprojekt). Dann ist es sinnvoll sich am Paritionsschema von OpenSUSE zu orientieren, das Subvolumes dazu benutzt, um den Teil des Verzeichnisbaums abzugrenzen, der wichtig für einen kompletten Systemzustand ist und in die Snapshots muss. Hierfür macht es Sinn, per Manjaro-Architect zu installieren, da man
nur damit zusätzliche Subvolumes anlegen kann, bevor man das System (die ganzen Dateien) installiert, anstatt nachher alles hin und her zu kopieren (fehleranfällig).
(Ist Englisch, es gibt aber YouTube-Videos zur Bedienung.) Manjaro mit Snapshots braucht dann natürlich auch mehr Platz für die root-Partition. Für Manjaro oder Tumbleweed würde ich eher 100 GB nehmen, da sie als Rolling Releases viel häufiger und stärker aktualisiert werden als Leap 15.1 (das ich neben Manjaro benutze).
Bei OpenSuse werden zudem systematisch und automatisch älterere Snapshots wieder gelöscht, auch da müsste man bei Manjaro irgendwas selbst basteln.

Eine komplett volle btrfs-Partition ist wirklich doof und kostet viel Mühe, um das wieder in Ordnung zu bringen. Hinzu kommt, dass die per df angezeigte Wert nicht
den tatsächlich verfügbaren Platz zeigt. Bitte zum Handling von btrfs (balancing usw.) unbedingt schlau machen! Falls bei SUSE nichts deutschsprachiges zu finden ist, empfehle ich die Artikel aus c't von heise.de. Die kosten ein paar Cent, sind es aber wert. Auch der zu RAID und Backup, denn Backup ist bereits eingebaut in btrfs.

Wenn man von einer überfüllten Partition absieht, habe ich mit btrfs nie Probleme gehabt, obwohl ich anfing es zu benutzen, als es noch den experimentellen Status hatte.

Zum Aufbau der /etc/fstab findet man genug im Netz, z.B. hier. Sonst in den Kofler schauen, ist gerade in neuer Auflage erschienen. noatime dort verwenden, wo der Zeitstempel des Lesezugriffs unwichtig ist --> /root. Das erhöht die Geschwindigkeit.

Mit Debian im Dual-Boot habe ich keine Erfahrung. (Finde ich auch eher als Server-Distro interessant.)
Nur allgemein dazu: Kernel panic tritt häufig auf, weil der Kernel und die initrd-Datei was die Version betrifft nicht zusammen passen.
Von SUSEs grub aus sollte auch Debian erkannt werden, oder nicht?

Leider noch keine Ahnung. Hab es selbst erst überflogen, aber noch nicht ausprobiert.

1 Like

mulibootbtrfs

Es geht mir speziell um btrfs bklid fstab Probleme, muss ich hier die fstab korregieren oder lasse ich besser die Finger davon ( Thema kernel panic ) ? Normalerweise ja nicht oder ?

multiibootbtrs:

Das ist richtig, aber Manjaro und Debian erkennen sich eindeutig nicht mittels update-grub
os-prober.

multibootbtrfs

multibootbtrfs
Laut dem anderen Manjaro Forum ist es wohl sehr, sehr wichtig, dass Manjaro immer, immer als
letzte Linux Distro installiert werden muss, dass ist mein Wissensstand, damit dann wirklich alle
OS im grub Bootmenü erscheinen.

Hallo,

auf einer 1 TB SSD habe ich sozusagen als Test nur 4 Linux Distros installiert, alles genauso
wie bis jetzt beschrieben:
MBR BIOS
grub in den MBR
OpenSuse als erste Installation und Manjaro als Letzte
jeweils die 500 MB ext4 als boot für jede Distro
root und home jeweils in btrfs

Da beide Manjaro Installationen beim Normalstart immer in kernel panic enden.
Habe ich testweise im terminal von manjaro grub neu installiert
grub-install /dev/sda
Danach startete dann nur noch das Manjaro und sonst nichts.
Dann konnte ich nur mittels Supergrub CD booten und OpenSuse neu starten und von
da aus habe ich dann auch wieder vom terminal: grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg
veranlasst, brachte auch nichts. Erst nachdem ich in OS über YAST bootloader diesen entfernt habe und dann den bootloader wieder neu installiert habe, erst dann wurde über OS dann die anderen
Distros wieder erkannt GRUB soweit erstmal richtig erstellt.

Nur bringt mich das auch nicht viel weiter, denn die kernel panic Probleme von Manjaro bestehen weiterhin. Man kann zwar Manjaro starten über die Auswahl dann fallback imitranfs und den ältesten Kernel wählen, dann komme ich noch ins Manjaro. Wenn ich den vorherigen Kernel wähle, 5.4.6.2 über fallback imitranfs dann kommt irgendwann der emergency mode root Passwort eingeben und dann funktioniert kein startx bzw. xinit, hier komme ich gar nicht weiter.

OpenSuse 15.0
Debian Buster 9.1
Manjaro gnome
Manjaro KDE

Debian und OpenSuse lassen sich bisher noch ganz normal starten, nur Manjaro macht echte
Probleme, läßt sich also nur sehr umständlich starten.

Ich kann falls gewünscht gerne die bklid fstab gparted Ansicht hier darstelle ?
Oder kennst Du diese Probleme ?

Mich interessiert erstmal wie, kann ich diese Kernel Panic Probleme von Manjaro sinnvoll beheben ?
Als erstes wenn ich Manjaro starte, kommt immer error file

Tschüss Günter

Zusammenfassend gibt es bei Parallelinstallation Manjaro+OpenSUSE+Debian/Ubuntu+Windows auf Systemen mit herkömmlichem BIOS (kein EFI) fünf Probleme:

1. Windows überschreibt zuvor installierte Linuxe, da es (in seiner Grundausstattung) die Linux-Dateisysteme nicht erkennt.
2. Manjaro und Debian bzw. Ubuntu erkennen sich gegenseitig nicht.
3. Man kann bei jeder Linux-Installation den Installationsort für grub wählen zwischen dem Bootsektor der (eigenen oder einer fremden) root-Partition oder dem Master Boot Record (MBR) der Festplatte/SSD. Bei jedem Kernelupdate wird grub neu geschrieben und ein Verweis angelegt, damit grub die Datei /boot/grub/grub.cfg bzw. /boot/grub2/grub.cfg mit den Einträgen für das Bootmenü findet. Man kann nicht wählen: Folge dem vorhandenen Verweis und aktualisiere nur alle Einträge für die eigene Betriebssysteminstallation. (Das wäre die beste Lösung für multiboot!)
4. Bei Debian, Ubuntu, Fedora, OpenSUSE (u.a. Distributionen) enthalten die Namen der Kernel-Dateien die vollständige Versionsnummer z.B. vmlinuz-5.4.17-200.fc31.x86_64. Bootet man z.B. Debian über den Bootmenü-Eintrag der grub.cfg eines anderen Linux, so kann dieser veraltet sein und somit z.B. Debian mit Kernel 5.4.11 statt 5.4.18 starten. (Bei Arch/Manjaro heißt der Kernel
der Serie 5.4 einfach nur 'vmlinuz-5.4-x86_64'. Die Datei wird bei jedem Kernelupdate (z.B. 5.4.17 -> 5.4.18) schlicht überschrieben.)
5. Linuxe, die nicht wie Manjaro aus der Arch-Familie stammen, "vergessen" beim Neugenerieren von grub.cfg bei den Manjaro-Einträgen im Bootmenü den Eintrag der zweiten .img-Datei auf der initrd-Zeile. Das führt zu kernel panic beim nächsten Booten von Manjaro.

Konsequenz:
1.) => Erst Windows installieren, dann die Linuxe.
2.) => Die grub-Installation von openSUSE muss im MBR sein, denn andernfalls kann entweder Manjaro oder Debian nicht gebootet werden.
2.+3.) => Man lässt Debian und Manjaro grub nicht in den MBR installieren, sondern jeweils in den Bootsektor der eigenen root-Partition. So verhindert man, dass sie die grub-Installation von openSUSE überschreiben. (Der Trick dabei ist, dass die grub-Installation im MBR immer vorgeht, und somit zusätzliche grub-Installationen in Bootsektoren von root-Partitionen ignoriert werden.) Diese Konstellation läuft dauerhaft, führt aber zu den Problemen 4 und 5.
4.+5.) => Nach einem Update mit Kernelupdate in Debian oder Manjaro muss man einmal openSUSE booten, dort "sudo grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg"* aufrufen, dann openSUSE rebooten und das Krückenskript (s.o.) aufrufen, um die Einträge im Bootmenü zu aktualisieren und die zweite "vergessene" Binärdatei (initramfs-x.yy-x86_64.img) nachzutragen.
*) Man kann auch das Skript update-grub nachbauen, das es in vielen anderen Distributionen gibt.

Das ist keine tolle Lösung, aber sie funktioniert: Keine kernel panic, alle OSs bootbar.

An sonsten gibt es noch die chainloader Lösung, die in c't angesprochen wurde. Habe mal schnell geschaut (aber wie gesagt selbst noch keine Erfahrung damit): Das hier könnte was sein, andere Quellen sind veraltet outdated, denn sie beziehen sich noch auf grub1, heute auch grub-legacy genannt.

Hier weiß ich nicht wirklich, was Du damit meinst. Ich hatte ein solches Problem wohl noch nicht.
Vielleicht mal ein Foto von der Ausgabe posten, wenn es auftritt.

Zeileneinträge in der /etc/fstab per Hand analog zu schon vorhandenen erstellen (Reihenfolge und Anzahl der Einträge wichtig, Trennung durch Leerzeichen), auch für btrfs (ein Eintrag für / (root) ist doch schon da).

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Ich glaube man kann, wenn ich das hier alles richtig verstehe.
Ich habe, zur Zeit, nur zwei "Distro's" auf zwei SSD, ich blende per /etc/default/grub

# @gohlip 30_os-prober away
GRUB_DISABLE_OS_PROBER=true

das jeweils andere OS aus.
Dadurch wird auch os-prober nicht zugemüllt :slight_smile:

Gebootet wird durch /boot/grub/custom.cfg von sda z.B. so

menuentry "KDE-ManjaroWish sdb2" {
   insmod ext2
   search --no-floppy --fs-uuid --set=root fe060551-6a03-4d1a-9f8b-996ff8288fe3
   configfile /@/boot/grub/grub.cfg
   }

Nach neuen Einträgen dort braucht es kein "update-grub".
Hier im Forum mal unter @gohlip suchen :slight_smile:


OMG :wink: jetzt habe ich ihn geweckt :wink: , sorry :slight_smile:

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Ich nicht understand. (verstehen?)
Was? Was? :laughing:

1 Like

Sorry :slight_smile:

The part for the multiboot. ~~Manjaro >17 ~~. :smiley:

Today I will save the links :slight_smile:



1 Like

Hallo, nochmal besonderen Dank an linnetou und SGS Admired für die guten Infos und Tipps.

Welches Krückenskript meinst Du genau ?

Bei der nächsten Multiboot btrfs Installation mit oder besser ohne Windows gibt es mit Sicherheit erheblich weniger Probleme als bisher, Danke.

Tschüss Günter

Hallo Günter Schlüter (@multibootbtrfs) :slight_smile:
Mein Nick ist @SGS , der Rest so was wie ein schönes Anhängsel :wink:
Wenn du jemanden ansprechen möchtest setze ein @ vor den Namen, beim tippen bekommst du dann auch gleich noch entsprechende Namensvorschläge , drauf klicken fertig.
Wenn dir ein Beitrag gut gefällt oder hilfreich ist einfach auf das Herzchen klicken.

Besser ist mit ohne Windows :smiley: :slight_smile: :slight_smile:

1 Like

Hallo @SGS
habe ich das jetzt richtig verstanden, mit Krückenscript meinst Du nachfolgende Lösung oder die alternative Lösung gemäß des opensuse forums links ?

2.+3.) => Man lässt Debian und Manjaro grub nicht in den MBR installieren, sondern jeweils in den Bootsektor der eigenen root-Partition. So verhindert man, dass sie die grub-Installation von openSUSE überschreiben. (Der Trick dabei ist, dass die grub-Installation im MBR immer vorgeht, und somit zusätzliche grub-Installationen in Bootsektoren von root-Partitionen ignoriert werden.) Diese Konstellation läuft dauerhaft, führt aber zu den Problemen 4 und 5.

oder

https://forums.opensuse.org/showthread.php/477980-grub2-update-grub?p=2497730#post2497730

Wenn dem so ist, dann wäre alles geklärt und ich werde ich eine Rückmeldung sobald ich das Ganze neu installiert habe. Kurz bestätigen, Danke.

Tschüss Günter

Hallo @SGS

Du meinst sicherlich die Info ganz zu Anfang des Threads mit der Krücke, ich bin jetzt jedenfalls im Bilde, Entschuldigung, dass ich das nicht so ganz gecheckt habe. Du kennst dich wirklich aus !!

Tschüss Günter

Ich hoffe mal du schreibst jetzt nicht bei jedem deiner posts meinen nick mit @ davor wenn du andere oder @linnetou ansprechen willst. :smiley: :slight_smile:
Weil ich dieses Wort "Krücke" seit 1990 nicht mehr verwende, in Texten schon mein Leben lang, von dieser Ausnahme eben mal abgesehen. :wink:

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