Gnome Desktop nachinstallieren

gnome
kde
desktop-environment

#1

Ich möchte den Gnome Desktop in Manjaro KDE nachinstallieren.


#2

That - my friend - is a bad, bad idea. Better install the Gnome Edition.

Google says:
Das - mein Freund - ist eine schlechte, schlechte Idee. Installieren Sie die Gnome Edition besser.


#3

Kommt drauf an, was schon da ist. Wenn die Basis ein Manjaro “minimal”, also ohne DE is, dann kannste das doch mit pacman installieren: sudo pacman -S gnome-desktop

Wenn bereits eine DE vorhanden ist, z. B. KDE oder so, dann würde ich Gnome auch nicht dazu installieren, sonst hat man n Haufen Zeug drauf, was nur PLatz belegt und sich ggf. behindert. Dann würde ich auch eine Gnome Edition neu installieren.


#4

Habe ich früher auch gerne gemacht, mehrere DE’s installieren und schauen was mir taugt. Ganz so kritisch, wie die Vorposter sehe ich das also nicht. ABER: wenn Du es machst, leg besser einen zweiten User an, mit dem Du dann GNOME verwendest, sonst kann es config-gewurschtel bei einzelnen Userprogrammen geben.


#5

Wie ich bereits an anderer Stelle schon mal auf Englisch geschrieben habe, kann ich persönlich die Warnungen nicht ganz nachvollziehen. Meine Home-Partition ist die evolutionäre Weiterentwicklung meiner ersten Home-Partition meiner ersten Schritte mit Linux im Jahre 2001. Bei jedem Computerwechsel einfach kopiert und dann weiterbenutzt. Es finden sich also Spuren von mehreren Distributionen und mindestens 6 DE/WM unter den .-Dateien. Wenn ich mal etwas davon gelöscht habe, dann nur weil es Artefakte von längst nicht mehr Benutztem waren und mir die schiere Menge der Dateien beim Durchblättern auf die Nerven ging. Als Beispiel seien die config-Dateien und Ordner von Enlightenment oder icewm genannt und leider auch KDE3.
Kann sein, dass ich im Laufe der Jahre einfach nur Glück gehabt habe. Trotzdem sehe ich nicht, warum sich Gnome und KDE/Plasma dermassen im Weg stehen sollten. Sie haben ihre ganz eigenen Präferenzordner und -dateien und ausserdem gibt es bestimmt viele wie ich, die eh aus beiden Familien das für sie jeweils beste Programm für einen bestimmten Usecase installiert und damit in jedem Fall “config-Gewurschtel” haben.


#6

Ich hab ja nun keine explizite Warnung geschrieben, sondern lediglich, dass ich das nicht machen würde. Und das es zu “config-Gewurschtel kommen kann”, da scheinen wir uns ja einig zu sein. Grundsätzlich sollte ein Parallelbetrieb verschiedener DE praktizierbar sein, denn Linux ist als Multiusersystem gemacht und damit auch für verschiedene Usereinstellungen, inkl. DE.

Wenn man eine eigene home-Partition hat, dann kann man ja einfach Gnome zu einer anderen DE installieren. Wenn es läuft - prima. Wenn nicht, dann setzt man das System einfach nix neu auf und behält die home-Partition. Das ist ja eigentlich schnell gemacht.


#7

Das ist nicht falsch, es ist aber gerade für einen Anfänger sehr viel leichter, einfach neu zu installieren, und zwar wegen

:slight_smile:

Ich benutze übrigends KDE+i3, vorher Xfce+i3 und Xfce+KDE, und das war dann doch nicht immer so ganz einfach. Prinzipiell ist es natürlich immer möglich, mehrere DEs/WMs zu haben.


#8

Moment, ein mögliches Problem ist mir doch eingefallen. Inzwischen sind die Desktopmanager so sehr in die grossen DE integriert, dass es möglicherweise Funktionseinschränkungen geben kann, wenn man KDE/Plasma von gdm aus startet und Gnome von kdm oder was immer man in den KDE-Ausgaben inzwischen benutzt.

@torvic Lass mich gar nicht erst anfangen alles aufzuzählen, was ich mehr oder länger benutzt habe bevor ich bei meinem i3 mit XFCE-Teilen gelandet bin. Das nächste mal werde ich das wohl erst ändern, wenn X irgendwann doch zugunsten von Wayland stirbt und dann sway notwendig wird. Wer weiss, wann das sein wird…


#9

Und ferner kann es auch zu solchen “Blüten” kommen:
https://forum.manjaro.org/t/can-one-get-full-touchpad-function-in-kde-and-also-ok-pad-function-in-gnome/65299/35

Trotzden würde ich nicht prinzipiell abraten, aber Timeshift ist die Mutter der Prozellankiste :wink:


#10

Zugegeben, wenn man derartige Wünsche hat, ist eine strenge Separierung von Gnome-Installation und KDE/Plasma ratsam.

@neumaif02 Willst du in Zukunft wirklich permanent zwischen KDE und Gnome hin und herwechseln oder handelt es ich nur um einen Test? In letzterem Fall könnte man vielleicht auch den Weg über eine Installation in einer VM gehen um zunächst einfach nur einen direkten gleichzeitigen Vergleich zu haben ohne dass sich etwas behindern kann.


#11

Prinzipiell ist es natürlich möglich. Ich würde darauf verzichten, weil damit auch alle Gnome-Komponeneten mit installiert werden. Beispielsweise zieht der Gnome-Desktop Evolution mit; einen weiteren E-Mail-Klienten usw.


#12

Ich kann ja Evolution auch deinstallieren, damit habe ich keine Probleme.


#13

Ich persönlich würde auch eine Trennung (zweite Partition für Gnome) bevorzugen.
Aber wie alles im Leben ist das Geschmackssache, wobei ich die Gefahr der “Blüten” nicht unterschätzen würde, das hat es alles schon gegeben und auch mir hat es schon ein System zerschossen. War damals glaube ich KDE und XFCE aber ist schon zu lange her :smile:

Wie ein Vorredner schon bemerkte: Wenn es nur zum Testen ist eine VM verwenden.


#14

Nach meiner Erinnerung ist das nicht einfach so getan mit der Deinstallation, da Evolution fester Bestandteil des Gnome-Desktops ist.


#15

Zum rumprobieren kann man auch beides installiert haben. Der zusätzliche GNOME clutter fällt unter KDE nicht mal so sehr auf … :smiley: Außerden bekommt man ein prima Gefühl, was unter welchen Desktop Environment sich gut integriert und sich einfach eine bessere Meinung bilden.

Wo es unübersichtlich wird, ist, wenn sich mehrere Emailprogramme anfangen, um die neue Post zu streiten :dizzy_face: