Ersatz für Grub-customizer?

Das mag sein - aber trotzdem bauen viele Schränke - ohne Tischlerausbildung, aber mit einer vernünftigen Anleitung.
Hier sehe ich aber nur die vorausgesetzte Tischlerausbildung - und das ist Schade.

Guck mal in den Thread “Was tun vor Aktuellen update…” hier. Da steht eigentlich alles zu den NVidia Treibern usw drin.

Sorry, aber das ist nun wirklich quatsch. Alle Linux-User haben mal klein angefangen. Man sollte die Bereitschaft mitbringen, etwas dazuzulernen und sich dabei auch mal etwas anstrengen, beispielsweise sich zu überlegen, wie und wo man Gelerntes ablegt, wie und wo man Antworten zu Fragen selber finden kann (da gibt es bei Linux nämlch sehr viele gute Quellen) und dann wird man mit etwas gutem Willen von ganz alleine Experte, wenn man dran bleibt.

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Hallo megavolt,
dass grub-mkconfig -o überschreibt, kannst Du ja leicht beim zweimaligen Ausführen sehen. Ich habe einfach mal diesen 3-Zeiler dazu benutzt:
g=/tmp/grub.cfg; sudo grub-mkconfig -o $g 2> /dev/null; wc -l $g
bei mir kommen jedesmal 311 Zeilen raus. Aber wie gesagt, kann man sich auch unkomplizierter davon überzeugen.

gute Frage. Eine Möglichkeit wäre es, da ja grub-mkconfig die Dateien in /etc/grub.d/ einliest, und die könnten durchaus durch den ebenfalls benutzten grub-customizer etwas “verunstaltet” sein. Aber das ist blosses “hörensagen” :wink:
Mit anderen Worten: Ich kann es aus der Ferne nicht beantworten.

Sorry R. Lehmeier, da kann ich mir die boshafte Randbemerkung nicht ersparen, dass dies genau eines der Probleme ist (ganz allgemein). Man möchte ohne zeitaufwendiges Lernen und Wissen anzueignen über die Runden kommen und merkt nicht, dass man die vermutlich eingesparte Lernzeit durch die Zeit, die man dann bei der Problemsuche aufwenden muss, mehrfach wieder verliert.

viele Grüße gosia

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Wird anscheind auch so gemacht. grub-mkconfig ist auch ein Script.
Auszug…

for i in “${grub_mkconfig_dir}”/* ; do

Es ist richtig das man ein gewisse Lernbereitschaft mitbringen muß / soll, die Frage ist nur wieviel Zeit möchte ich investieren, wenn ich damit noch arbeiten will / muß?

Nicht jeder hat Zeit und Lust sich in die Tiefen eines OS zu begeben. Die meisten Menschen wollen nur damit arbeiten.
Das heißt einschalten arbeiten, gelegentlich Updates einspielen ( ohne das man erst lange Ankündigungen auf Englisch studieren muß und am besten automatisch ) und sicher installieren und deinstallieren.
Bei Linux sind die Vorraussetzungen gegeben ( oder müßten noch etwas ausgebaut werden ), allerdings erwarten viele alteingesessenen Linuxanwender denselben Enthusiasmus, den Sie aufbringen, auch von Neulingen - dies ist eine Fehleinschätzung.
Denn die wollen nur arbeiten und sich nur soweit wie absolut notwendig mit dem System beschäftigen wie es absolut notwendig ist.

Hier sehe ich auch ein Hauptproblem in der Verbreitung von Linux - die zu steile Lernkurve für Neulinge. Es sollte mehr auf einfache und zuverlässige Bedienung wert gelegt werden als auf irgendwelche Neuerungen die der einfache Anwender ohnehin nicht braucht / vermisst.

Aber hier liegen wohl zu verschiedene Philosophien zugrunde als das man sich hier einigen könnte.

Hallo R. Lehmeier,

Nein, die Frage ist, wieviel Zeit willst Du mit immer wieder nachfragen und auf Antworten warten investieren?
Es geht ja nicht mal unbedingt um das Lernen. Es reicht schon, sich nützliche Antworten zu notieren und sich so eine kleine Wissensbasis aufzubauen, in welcher Fom auch immer, in der man dann in ein paar Minuten nachschlagen kann. Ich kann und will z.B. auch nicht die Variablen in /etc/default/grub auswendig lernen, aber ich sehe da einfach in meinen elektronischen Notizen nach und in zwei Minuten ist der Drops gelutscht. Und wenn man drei- bis sechsmal nachgeschlagen hat ist es dann auch ohne Lernzeit einigermassen im Gehirn verankert.
Aber es wird langsam zu sehr offtopic

viele Grüße gosia

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Es ist richtig das es offtopic ist, aber wenn de Rechner abstürzt auf dem die elektronischen Notizen sind ( und wer hat sie denn noch offline ) dann ist mir auch nicht geholfen.
es sollte selbstverständlich sein das man versucht ein Problem erst selber zu lösen, aber hier reden wir aneinander vorbei.
Mir geht es darum das man die Aufgaben komfortabler und einfacher erledigen kann und sich nicht zu tief einarbeiten muß.
Die wenigsten haben heutzutage irgendwelche Ahnung vonden Rechnern die sie benutzen. ( sehe ich auch in meinem Umkreis ).
Soll Linux mehr Anwender finden dann muß es komfortabler zu konfigurieren sein, wenn nicht dann bleibt es auf dem Desktop, Laptop etc ein Nischenprodukt.

Und warum sollte man sein Leben schwerer machen als es unbedingt nötig ist ?

So nun machen wir hier Schluß, denn einen Ersatz für Grub-Customizer scheint es nicht zu geben - leider.

Bis zum nächsten mal und ein großes, ehrliches Dankeschön für eure Hilfe, die ihr mir immer zukommen laßt.

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Irgendwie beschleicht mich da der Gedanke, dass Linux für Dich wohl doch nicht so ganz das Richtige ist …

Doch schon - aber nur weil man Linux mag muß man es ja nicht eine komfortable Arbeitsweise ablehnen.